Abgesichert ins kühle Nass

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Waldeck-Frankenberg. Wer sich im Sommer im Freibad oder einem nah gelegenem Badesee wohltuende Abkühlung verschaffen will, sollte nicht außer Acht l

Waldeck-Frankenberg. Wer sich im Sommer im Freibad oder einem nah gelegenem Badesee wohltuende Abkühlung verschaffen will, sollte nicht außer Acht lassen, dass der Badespass durch Unfall oder Diebstahl schnell verleidet werden.

Wo umsichtiges Verhalten oder der Verzicht auf Mitnahme von Wertsachen nicht ausreichen, können Versicherungen die Folgen zumindest abmildern", so Stefan Ginder aus Sachsenhausen, Sprecher Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute.

Die private Haftpflichtversicherung hilft, falls man ungewollt einem anderen einen Schaden zufügt hat. Die Hausratversicherung ersetzt auch Schäden, wenn man am abgelegenen Badesee Opfer eines Raubes wurde. Ginder: "Hier sind jedoch immer die besonderen Begleitumstände wichtig, welche den Tatbestand des Raubes vom "einfachen Diebstahl" trennen, der meistens nicht versichert ist."

Die privaten Unfallversicherungen helfen schließlich bei den finanziellen Folgen eines eigenen Unfalls. "Das Schwimmen selbst ist ein privates Freizeitvergnügen. Daher wird die gesetzliche Unfallversicherung nichts leisten. Damit also bei bleibenden Gesundheitsschäden nach einem Unfall finanzielle Hilfe sichergestellt ist, sollte eine private Unfallversicherung vorhanden sein, insbesondere bei Kindern, die sich aus Badefreude verständlicherweise ungezügelt im Schwimmbad verhalten."

Gefahr beim beschwipsten Baden

Waren bei dem Badeunfall Alkohol oder andere Drogen im Spiel, kann die private Unfallversicherung die Zahlungen verweigern bzw. der Versicherungskunde muss beweisen, dass der Unfall auch ohne Alkohol eingetreten wäre, damit er seine vereinbarten Leistungen erhält. Ginder: "Auch ansonsten ist von einem beschwipsten Baden dringend abzuraten. Denn so mancher bezahlte schon mit seinem Leben, weil er mit zuviel Alkohol ins Wasser stieg, sich überschätzte und unterging."

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