Abstrakte Bildwelten - Ausstellung mit Bildern der Schüler von Christine Hartmann im Pflegestift Mediana

Fulda. Die verbindende Kraft von Kunst wird durch die derzeitige Ausstellung im Pflegestift Mediana betont. Unter dem Titel "Keine geschlossene G

Fulda.Die verbindende Kraft von Kunst wird durch die derzeitige Ausstellung im Pflegestift Mediana betont. Unter dem Titel "Keine geschlossene Gesellschaft" zeigen dort etliche Teilnehmer der Malkurse von Christine Hartmann insgesamt über 60 Bilder.

Zum einen wird damit deutlich, dass sich die Pflegeeinrichtung als ein offenes Haus versteht, zum anderen unterstreicht dieses Motto Hartmanns Verständnis von künstlerischem Schaffen: "Kunst soll meiner Meinung nach nichts Elitäres oder Ausgrenzendes sein, sondern Menschen zum Ausprobieren und gemeinsamen Tun einladen." Seit vier Jahren finden Malkurse im Harmerzer "Atelier 14" der Künstlerin statt. Wie sie bei der Vernissage erklärte,  sieht sie "solches Weitergeben einer empfangenen Gabe ein Stückweit als Gottesdienst an, wobei man selbst auch beschenkt wird". Hartmann liegt daran, auf jeden Malinteressierten mit seiner Kreativität einzugehen und die Teilnehmer für intensives Sehen zu sensibilisieren. "Kinder und Erwachsene werden von mir gefördert. Dabei erlebe ich oft, dass sie ihre ganz eigenen Ausdrucksformen entwickeln und dadurch ihre kreative Freiheit entfalten", betonte die Künstlerin vor zahlreichen Gästen. Sie sei glücklich über die Möglichkeit dieser Ausstellung im Pflegestift, an der sich Malschüler im Alter zwischen 7 und 55 Jahren beteiligten. Auch Heimleiter Jens Czapek äußerte seine Freude über die bis zum 28. Februar geplante Präsentation auf allen vier Ebenen, die mit ihrer thematischen Vielfalt und den verschiedenen beteiligten Altersgruppen gut für das Pflegestift geeignet sei.

Beim Gang über die Stiftsmarktplätze gibt es also Etliches zu entdecken wie Sehnsuchtslandschaften, afrikanische Impressionen, Florales, abstrakte Bildwelten und geometrische oder symbolische Formen. Unter den Ausstellenden sind folgende Kinder und Jugendliche: Judith Greif, Emma Grummann, Isabell Hartmann, Maria Hartung, Kiara Kampmann, Emily Kienhorn und Franziska Schäfer. Ihre bereits sehr gekonnten Arbeiten, zu finden in der Eingangshalle, bereichern die Präsentation vor allem um zarte, aber auch fröhlich-frische Akzente. Als erwachsene Kursteilnehmerinnen sind Maria Arguimbau, Hedi Becker, Annette Broschke, Karin Diegelmann, Kerstin Eller, Andrea Metschies, Marina Schulze-Kissing und Anja Thomas mit beachtlichen Bildern vertreten. Sehimpulse geben nicht zuletzt Werke von Hartmann selbst und Matthias Scholz, der im Atelier 14 als freier Maler tätig ist.

Mit klassischen Klängen sorgten Hanna, Katrin, Silas und Marit Neuhof für besonderes Flair bei der Vernissage.   

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Plattenfirma stoppt Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang

Nach dem Kollegah und Farid Bang einen Echo bekommen haben, stehen die beiden nun ohne Plattenfirma da. Das Musikunternehmen BMG stoppte die Zusammenarbeit mit den …
Plattenfirma stoppt Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang

Werden viele junge Erwachsene nun traurig sein? Die „Neon“ gibt‘s schon bald nicht mehr

Der Hamburger Verlag Gruner + Jahr stellt nach 15 Jahren sein Magazin „Neon“ ein. Das Heft erscheint am 18. Juni zum letzten Mal.
Werden viele junge Erwachsene nun traurig sein? Die „Neon“ gibt‘s schon bald nicht mehr

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.