Die Aliens und der Klimawandel

Korbach. Im Wolfgang-Bonhage-Museum werden am 3. April um 15 Uhr die neuen Sonderausstellungen "Aliens im Vorgarten - Neobiota: Gefährliche Gäs

Korbach. Im Wolfgang-Bonhage-Museum werden am 3. April um 15 Uhr die neuen Sonderausstellungen "Aliens im Vorgarten - Neobiota: Gefährliche Gäste?" sowie "Heißer Kopf und nasse Füße – Nordhessen im Klimawandel?" eröffnet.Schmetterlingsflieder im Vorgarten, Kartoffelpflanzen, Fasane oder Herkulesstauden: Viele Pflanzen und Tiere sind uns so vertraut, dass wir sie kaum als fremd bezeichnen. Doch sie stammen aus fernen Ländern und wurden erst durch den Menschen in unsere  Lebensräume gebracht.Solche Einwanderer werden im englischen Sprachgebrauch als "Aliens" bezeichnet, in der Wissenschaft nennt man sie "Neobiota".Eingewanderte Arten können sich ohne Folgen in ihre neue Umgebung eingliedern. Manche werden aber zum Problem, wenn sie heimische Arten verdrängen, Lebensräume verändern oder wirtschaftliche Schäden anrichten. So wird die Ausbreitung fremder Organismen neben der Zerstörung natürlicher Ökosysteme als größte Bedrohung für die Artenvielfalt angesehen. Um das Phänomen nicht-heimischer Arten bekannt zu machen, wurde die interaktive Wanderausstellung "Neobiota – Aliens im Vorgarten" entwickelt. Sie wird in Nordhessen um die Ausstellung "Heißer Kopf und nasse Füße – Nordhessen im Klimawandel?" des Projekts KLIMZUG Nordhessen ergänzt.Mit dem Begriff Klimawandel verbinden die meisten Menschen Katastrophen in fernen Ländern und schätzen Veränderungen in der unmittelbaren Umgebung als eher gering ein. Welche Folgen in Nordhessen bereits spürbar sind oder zukünftig auftreten können, zeigt die Ausstellung.

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