Aufbewahrungsfristen beachten – der Fiskus zählt mit!

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Die Steuererklaerung ist bald faellig. Foto: Archiv

Waldeck-Frankenberg. Die Steuerberaterkammer Hessen informiert: Trotz Computer und papierloser Kommunikation ist es erstaunlich, welche Mengen von Bel

Waldeck-Frankenberg. Die Steuerberaterkammer Hessen informiert: Trotz Computer und papierloser Kommunikation ist es erstaunlich, welche Mengen von Belegen sich sowohl geschäftlich als auch privat ansammeln. Einmal so richtig "Ausmisten" – ein Bedürfnis, das viele angesichts der sich türmenden Ordner und Papierstapel gelegentlich haben dürften. Aber Vorsicht – einfach entsorgen geht nicht, denn da hat auch der Fiskus ein Wörtchen mitzureden. Privatpersonen sollten alle Unterlagen aufbewahren, die für die Besteuerung von Interesse sind. Dazu gehören u.a. Steuererklärungen, Steuerbescheide, Verträge, Einsprüche und Anträge. Seit 01.01.2010 besteht eine Rechtspflicht zur Aufbewahrung von Aufzeichnungen und Unterlagen, wenn der Steuerpflichtige positive Einkünfte von mehr als 500.000 Euro hat. Für Eheleute gilt dieser Betrag für jeden getrennt.

Mindestens 2 Jahre aufzubewahren sind auch für Privatleute solche Rechnungen, Zahlungsbelege und andere beweiskräftige Unterlagen, die mit steuerpflichtigen Werklieferungen oder Leistungen in Zusammenhang mit einem Grundstück stehen. Hier droht bei Nichtbe-achtung eine Geldbuße bis 500 Euro. Und wichtig für den leistenden Unternehmer: Er muss in seiner Rechnung auf diese Aufbewahrungs-pflicht hinweisen.

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