Ausnahmestimme und seltenes Instrument: Alexandre Zindel singt zur Autoharp

Grebenstein. Ein außergewöhnliches Instrument ist die Autoharp, die amerikanische Version der Zither. Sie wird hierzulande höchst selten gespielt,

Grebenstein. Ein außergewöhnliches Instrument ist die Autoharp, die amerikanische Version der Zither. Sie wird hierzulande höchst selten gespielt, dabei eignet sie sich durch ihren silbrigen, aber trotzdem warmen Klang und ihre vielfältigen Möglichkeiten hervorragend zur Liedbegleitung. Der Sänger Alexandre Zindel hat sich dieses Instrument zu eigen gemacht und wird in der Lindenmühle in Grebenstein-Burguffeln am Sonntag, dem 29. April, ab 20 Uhr Folksongs darbieten.

Alexandre Zindel ist der einzige professionell tourende Autoharpspieler und Sänger in Deutschland. Er kombiniert dieses faszinierende Saiteninstrument mit einer feinen, charaktervollen Stimme in einem abwechslungsreichen Solo-Programm bekannter Folksongs - nicht nur aus Amerika. Neben Folk-Klassikern wie das von ihm wunderbar dargebotene "Scarborough Fair" gehören auch Chanson, Blues und Lieder zum Programm.

Sein melodiöser Stil, sein inniger Vortrag und seine Ausnahmestimme kommen beim Publikum und bei den Kritikern gleichermaßen an. Der 1971 geborene, studierte Sänger und Musiker arbeitete mit der WDR-Big Band, dem Bundesjazzorchester und dem WDR-Rundfunkorchester zusammen und arbeitete auch als Filmmusiker.

In der Lindenmühle geht es am 20, Mai weiter mit einer Lesung von Robert Löhr aus seinem Roman "Krieg der Sänger", begleitet vom Minnesänger Holger Schäfer.  Tickets gibt es für 10 Euro unter 05671-925355.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.