Ausreichend Schlaf für Grundschüler

Hessen. Für die rund 200.000 hessischen Grundschüler wird es am 19. August ernst. Dann müssen sie aus dem lockeren Ferienmodus raus und sich wieder

Hessen. Für die rund 200.000 hessischen Grundschüler wird es am 19. August ernst. Dann müssen sie aus dem lockeren Ferienmodus raus und sich wieder an das frühe Aufstehen gewöhnen. Wie Schlafprobleme nach den Schulferien verhindert werden, verrät die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen.

"Es ist enorm wichtig, dass Grundschüler ausreichend Schlaf bekommen, denn müde Kinder sind weniger leistungsfähig und können sich im Unterricht schlecht konzentrieren", sagt Alexandra Schätzle, Präventionsexpertin bei der TK. Grundschüler sollten etwa 11 Stunden pro Nacht schlafen. Doch durchgehalten wird das oftmals nicht. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der TK hat gezeigt: Etwa jedes zehnte Kind in Hessen geht regelmäßig unausgeschlafen in den Unterricht. Gerade nach den Ferien haben viele Grundschüler Probleme, wieder in einen normalen Schlafrhythmus zu kommen.

Um abends entspannen zu können, ist für Kinder Routine wichtig. Im günstigsten Fall wird jeden Tag um die gleiche Uhrzeit zu abendgegessen, der Schlafanzug angezogen, sich gewaschen und Zähne geputz. Es hilft zudem, wenn dem Kind jeden Abend eine Geschichte vorgelesen oder gemeinsam ein Hörspiel gehört wird. Wichtig ist auch, dass die Kinder vor dem Einschlafen noch einmal die Gelegenheit haben, über ihren Tag zu sprechen. Im Schlaf verarbeiten Grundschüler alles, was ihnen tagsüber begegnet ist. Deshalb ist es sinnvoll, belastende Dinge vorweg zu klären.

Kinder, die sich am Tag viel bewegen, schlafen besser ein und durch. "Deshalb die Kinder ruhig toben lassen", rät Schätzle. Die Kleinen sollten am Abend nicht mehr fernsehen. "Denn eine optische und akustische Reizüberflutung kann dafür sorgen, dass die Kleinen am Ende schlecht schlafen."

Ausreichend Schlaf ist enorm wichtig, denn alles, was die Kleinen am Tag gehört, gesehen oder gelernt haben, wird in der Nacht im Unterbewusstsein noch einmal geübt und im Gedächtnis gefestigt. Außerdem sind ausgeschlafene Kinder weniger anfällig für Infektionen, da nicht nur die Kinder selbst ausgeruht sind, sondern auch ihr Immunsystem. Sind Kinder dauerhaft unausgeschlafen, können zur Konzentrationsschwäche und Gereiztheit auch körperliche Beschwerden hinzukommen, wie Kopf- oder Bauschmerzen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, empfiehlt die TK bei lang anhaltenden Schlafschwierigkeiten autogenes Training oder progressive Muskelentspannung.

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