Ausweis ein Muss

Waldeck-Frankenberg. Kein Ausweis, kein Mietvertrag: Wer ab 1. Juli Huser oder Wohnungen im Kreis Waldeck-Frankenberg vermieten oder verka

Waldeck-Frankenberg. Kein Ausweis, kein Mietvertrag: Wer ab 1. Juli Huser oder Wohnungen im Kreis Waldeck-Frankenberg vermieten oder verkaufen mchte, kommt am Energie-Gebudepass nicht mehr vorbei. Ab sofort gilt fr Altbauten eine Ausweispflicht. Ein schlecht isolierter Bau hat auf dem Mietmarkt kaum eine Chance. Auf eine Energieschleuder mit vier Wnden fallen potenzielle Mieter jetzt nmlich nicht mehr rein, so Harry Trube, Bezirksverbandsvorsitzender der IG BAU Nordhessen. Bisher war der Ausweis nur fr Neubauten Pflicht. Fr Besitzer von Altbauten ist jetzt aber hchste Eile geboten. Wer den Ausweis beim Kauf- oder Mietvertrag nicht vorlegen kann, riskiert ein Bugeld bis zu 15.000 Euro, so der Gewerkschafter. Zunchst ist der Ausweis nur fr Gebude vorgeschrieben, die bis 1965 gebaut wurden. Ab Januar kommenden Jahres gilt die Ausweispflicht dann fr alle Wohngebude, so Trube. Dabei haben Hausbesitzer bis Oktober noch die Wahl: Entweder sie lassen den Ausweis aus dem Energiebedarf der letzten drei Jahre errechnen oder ein Spezialist nimmt das Gebude vom Dachstuhl bis zum Heizungskeller in Sachen Energieverbrauch unter die Lupe. Das ist zwar etwas teurer, aber auch deutlich aussagekrftiger. Hausbesitzer sollten diese Pass-Variante vorziehen, rt der Gewerkschafter. Ab kommenden Oktober sei diese Ausweisform fr alle Huser mit weniger als fnf Wohnungen ohnehin Pflicht. Fr das Handwerk im Kreis Waldeck-Frankenberg erwartet die IG BAU jetzt einen Auftragsschub. Durch den Energieausweis lohnt sich eine hochwertige Sanierung fr den Hausbesitzer doppelt. Er steigert den Wert seiner Immobilie und bekommt das mit dem Energiepass schwarz auf wei. Auf dem Mietmarkt hat er damit bessere Karten, betont Trube. Eine solche Sanierung sei zudem eine gute Investition. Denn eins ist sicher: Billiger werden l, Gas und Strom und damit die Nebenkosten nicht mehr.

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