Bier als Stresskiller

Waldeck-Frankenberg. Um Stress abzubauen, treiben ber 70 Prozent der Menschen in Hessen am liebsten Sport oder bewegen sich an der frische

Waldeck-Frankenberg. Um Stress abzubauen, treiben ber 70 Prozent der Menschen in Hessen am liebsten Sport oder bewegen sich an der frischen Luft. Mehr als 40 Prozent entspannen vor dem Fernseher oder spielen zur Erholung am Computer. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Gerade wenn der Stresspegel im roten Bereich ist, sollte man sich bewegen, um die aufgestaute Energie abzubauen. Fernsehen oder im Internet surfen - das macht zwar Spa, ist zur Entspannung aber eher ungeeignet, so Denise Jacoby, Sprecherin der TK in Hessen.

Bild: Entspannung pur? Laut einer Umfrage entspannen sich ber 40 Prozent der Hessenvor Fernseher oder Computer und fast jeder vierte greift beim Stressabbau zum Bier.Foto: MEV

Fast jeder vierte Hesse trinkt, wenn es stressig wird, zur Entspannung ein Glas Wein oder Bier, bei den Singles ist es sogar jeder dritte. Dabei rt die TK in Hessen zu einem vernnftigen Umgang mit Alkohol. Wenn beim Alkoholkonsum der Genuss im Vordergrund steht und das Glas Wein oder Bier etwas Besonderes und nichts Alltgliches darstellt, wird selten ein Problem daraus. Einen vllig risikofreien Alkoholkonsum gibt es allerdings nicht, so Jacoby. Laut WHO gilt ein tglicher Konsum von bis zu zehn Gramm reinem Alkohol bei Frauen und bis zu 20 Gramm bei Mnnern als moderat. Zehn Gramm reiner Alkohol ist etwa in einem kleinen Glas Wein oder Sekt (jeweils 0,1 Liter) oder einem Viertelliter Bier enthalten.

Fast vier von zehn Singles sind laut der Forsa-Umfrage stndig oder hufig gestresst. Damit stehen sie deutlich strker unter Druck als Menschen, die mit Partner oder Familie zusammenleben. Insbesondere setzen ihnen auch finanzielle Sorgen strker zu als dem Bevlkerungsschnitt. Whrend Geldnot jedem dritten Single Stress bereitet, trifft dies nur auf knapp jeden Vierten zu, der mit seinem Partner zusammenlebt.

Kundenkompass Stress

Der bevlkerungsreprsentative Kundenkompass Stress ist in Zusammenarbeit der TK mit dem F.A.Z.-Institut und Forsa entstanden. Das Meinungsforschungsinstitut hat im Januar dieses Jahres 1.014 deutschsprachige Personen zwischen 14 und 65 Jahren zu ihrem persnlichen Stresspegel, ihrem Umgang mit Stress und dessen gesundheitlichen Folgen befragt.

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