Bossa Nova und Bolero

Frankenberg. Zu einem Konzert unter dem Titel "Bossa Nova und Bolero" lädt der Kulturring ein: Am Sonntag, dem 7. April, 20 Uhr, musizieren

Frankenberg. Zu einem Konzert unter dem Titel "Bossa Nova und Bolero" lädt der Kulturring ein: Am Sonntag, dem 7. April, 20 Uhr, musizieren in der Ederberglandhalle Esther Lorenz und Peter Kuhz. Die Sängerin und der Gitarrist präsentieren Musik in spanischer und portugiesischer Sprache.

Ein Bolero erklang zum ersten Mal gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Spanien. Als Musik für Gesang und Tanz ist der Typus auch heute noch beliebt. Sein einprägsamer trommelnder Grundrhythmus ist in jedem seiner langsamen Dreivierteltakte unüberhörbar.

Der Bossa Nova (im Original mit weiblichem Artikel bekannt) ist viel jünger. Man sang ihn ab etwa 1955 in Brasilien, dort natürlich in portugiesischer Sprache, und tanzte dazu mit brasilianischem Temperament. Bolero und Bossa Nova fanden bald Einzug in die populäre Musik Cubas und gewannen auch in Deutschland ungezählte Liebhaber.

In Frankenberg hört man diese Musik nun in sparsamer Besetzung - Gesang und Gitarre - aber dargeboten in professioneller Qualität. Esther Lorenz ist eine vielseitig profilierte Sängerin; ihr Begleiter an der Gitarre, Peter Kuhz, hat viele der vorgetragenen Stücke für den Gebrauch im Duo arrangiert.

Das Programm des Frankenberger Konzerts wird ergänzt durch Gesänge der sephardischen Juden, die bis zu ihrer Vertreibung (Ende des 15. Jahrhunderts) in Spanien lebten. Esther Lorenz wird zu ihren Gesängen auch interessante Informationen geben.

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