Brilliantes Mendelssohn-Programm - Benefizkonzert der Caritas-Stiftung bot musikalischen Hochgenuss

Fulda. Zu einer Klassik-Matinee hatte der Vorstandsvorsitzende der Caritas-Stiftung im Bistum Fulda, Msgr. Elmar Gurk, gemeinsam mit dem ehemaligen Wi

Fulda.Zu einer Klassik-Matinee hatte der Vorstandsvorsitzende der Caritas-Stiftung im Bistum Fulda, Msgr. Elmar Gurk, gemeinsam mit dem ehemaligen Wirtschaftsminister und früheren Caritas-Vorstandsmitglied Dr. Alois Rhiel in die Kapelle des Vonderau-Museums in der Fuldaer Innenstadt eingeladen. Die Zuhörer, die sich in dem für ein solches Konzert hervorragend geeigneten stuckgeschmückten Raum mit seinen hohen, lichten Fenstern eingefunden hatten, wurden mit einem Mendelssohn-Bartholdy-Programm belohnt, das in Fulda in dieser Art und Güte nur selten geboten wird. Das Universum-Trio aus Kassel mit den beiden Schwestern Nina und Vera Osina (Violine und Klavier) sowie Gang Wang (Violoncello) führte virtuos und engagiert die beiden jeweils viersätzigen Klarviertrios Nr. 1 (d-moll) und 2 (c-moll) auf. Dabei bestachen die Musiker durch ihre Exaktheit und Harmonie untereinander und nahmen das Publikum von der ersten bis zur letzten Note in ihren Bann. Beim Klaviertrio Nr. 1, das Mendelssohn-Zeitgenosse Schumann ein "Meistertrio der Gegenwart" genannt hatte, faszinierte vor allem das Wechselspiel zwischen schnell und mäßig, forte und piano. Beim 2. Klaviertrio erzeugten die Klänge vor dem geistigen Auge des Zuhörers Bilder der Romantik, und es hallte noch lange der vierte, fast choralartig ausklingende Satz im Gedächtnis nach, als das Konzert längst schon beendet war.

Als Brücke zwischen den beiden Klaviertrios bot ein speziell für das Konzert zusammengefundenes "Fuldaer Dom-Team" drei einfühlsam und anrührend dargebrachte Mendelssohn-Arien: Domkapellmeister Franz-Peter Huber (Bariton) wurde dazu von Domorganist Prof. Hans-Jürgen Kaiser am Flügel begleitet. Alle fünf Musiker nahmen nach dem Konzert verdientermaßen gemeinsam den heftigen Abschlussapplaus entgegen. Für die Caritas-Stiftung, die mit diesem Neujahrs-Konzert "ihre Visitenkarte abgeben" wollte und sich den Fuldaern als Hilfseinrichtung speziell für benachteiligte Kinder und Jugendliche präsentierte, hatten sie sich in den Dienst der guten Sache gestellt und auf ihre Gage verzichtet.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte – nach einer Begrüßung durch Msgr. Elmar Gurk – der geschäftsführende Vorstand der Stiftung Malte Crome kurz die Intention der Caritas-Stiftung verdeutlicht, der gemäß man schwerpunktmäßig Kindern und jugendlichen aus wirtschaftlich schwachen Familien eine Chance ermöglichen wolle, ihre Begabungen und Talente zu entfalten und auch zu nutzen. Dafür wolle die Stiftung Projekte initiieren und Einzelfallhilfen gewähren. (Kontakt Caritas-Stiftung im Bistum Fulda: Tel. 0661 / 2428-201, stiftung@caritas-fulda.de.

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