Dialog ist alles - Grundregeln der Kommunikation

Waldeck-Frankenberg. "Kommunikation ist die Grundlage für alles war wir tun, gerade im Berufsleben", erklärte Tanja Seidler-Seraphin, die

Waldeck-Frankenberg. "Kommunikation ist die Grundlage für alles war wir tun, gerade im Berufsleben", erklärte Tanja Seidler-Seraphin, die bei der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg das TOPAS-Projektbüro leitet. Deshalb habe man nun ein Rhetorik-Seminar für Lehrlinge der an TOPAS beteiligten Betriebe angeboten.

"Neben den Grundregeln der Kommunikation haben noch die Wirkungsmittel des Sprechens und der Sprache, die Struktur eines Rede-Vortrages von der Einleitung bis zum Ziel sowie Körperhaltung, Körpersprache und Sprechdynamik auf dem Seminar-Programm gestanden", erläuterte Tanja Seidler-Seraphin. Laut des Verkaufs- und Verhaltenstrainers Günther Karlowski, der das Seminar als Dozent leitete, sei gute Vorbereitung die wichtigste Regel für alle Vorträge: "Eine gute und fachlich fundierte Vorbereitung ist das A und O eines jeden erfolgreichen Vortrages. Als Faustregel gilt, dass die Vorbereitungszeit in etwa den zehnfachen Umfang der eigentlichen Redezeit betragen soll."

Wichtig ist auch der Einstieg in den Vortrag, meinte Karlowski: "Wie so oft im Leben gilt auch hier, dass die ersten fünf Minuten am wichtigsten sind. Sie entscheiden über Erfolg oder Misserfolg." Daher seien auch umfangreiche praktische Übungen zum Thema Kommunikation durchgeführt worden.

Nach Angaben von Tanja Seidler-Seraphin habe sich unter den teilnehmenden Lehrlingen ein wichtiges Ergebnis herauskristallisiert: "Das Zauberwort für erfolgreiche Vorträge heißt Visualisierung. Denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das gilt gerade auch im Handwerk. Denn hier in den Betrieben lebt man selbstverständlich von einer offenen und erfolgreichen Kundenansprache."

Das sah auch der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg, Gerhard Brühl, so: "Wirtschaftliche Aktivitäten leben vom Dialog mit den Kunden. Das gilt gerade für das Handwerk. Denn im Handwerk ist die Schwelle zwischen Betrieb und Kunden besonders gering.

Dadurch entsteht eine besondere Notwendigkeit für eine erfolgreiche, offene und direkte Kommunikation. Ich bin froh, dass die in TOPAS organisierten Handwerks-Betriebe dies erkannt haben und nun ihre Lehrlinge entsprechend geschult haben. Nur wer sich weiterentwickelt kann am umkämpften Markt der Handwerks-Dienstleistungen bestehen. Unsere Betriebe tun das mit zunehmenden Erfolg."

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