Drive Angry

Genre: Action/ThillerRegie: Patrick LussierFSK: 18 JahreStart: 24.02.2011Der Film erzählt von Milton (Nicolas Cage), einem Mann mit mysteriöser

Genre: Action/ThillerRegie: Patrick LussierFSK: 18 JahreStart: 24.02.2011

Der Film erzählt von Milton (Nicolas Cage), einem Mann mit mysteriöser Vergangenheit. Milton macht sich auf, seine Enkelin aus den Fängen einer verückten Sekte zu befreien. Ihm zur Seite steht eine junge Kellnerin namens Piper ohne Job, die sich ohne erdenklichen Grund an seine Seite stellt und sich offensichtlich zu ihm hingezogen fühlt.

Die Actionszenen wirken nicht überladen oder erschlagend von der Masse und wurden gekonnt in Szene gesetzt. Ein gewisser übertriebener fehlender Bezug der Realität, wie es in Hollywood bedauerlicherweise üblich ist, haftet den Spezialeffekten trotzdem an.  Ein weiterer Aspekt, der mir unangenehm auffiel, war, dass der Regisseur in manchen Szenen in unnötiger und störender Weise mit Klischees spielt. Das erste Drittel des Films zieht sich etwas hin- ich habe mich dabei bequem in meinen Kinosessel zurückgelehnt und gewartet- und wurde nicht entäuscht. Die Geschichte hat an Geschwindigkeit gewonnen und ist in dazu passender Musik eingebettet, passend zu den jeweiligen Szenen. Auch der Humor kam nicht zu kurz- die Wortgefechte zwischen Milton und Piper bzw. dem "Buchhalter" haben mich mitgerissen.

Apropos Buchhalter- William Fichtner spielt den "Buchhalter" sehr lakonisch und mit trockenem Humor. Die Szenen mit dem Mann, der in "Heat" seinen ersten größeren Auftritt hatte, sind meiner Meinung nach das eigentlich Highlight von "Drive Angry".

Vor allem eine Autobahnszene mit der Polizei und Milton wird mit einem dazu passenden Lied ironisch untermalt.Nicolas Cage spielt seine Rolle souverän, aber nicht herausragend. Alles in allem stufe ich "Drive Angry" in die Kategorie "Durchschnittlicher (Hollywood-)Actionfilm, der sich aber durch einige Besonderheiten verdient gemacht hat, ihn sich anzuschauen".

Die Idee, die Story mit Herrn Cage, in einem Umfeld von einer fanatischen Sekte spielen zu lassen, welches schon länger nicht mehr von Regisseuren bedient worden war, ist auf jeden Fall lobenswert. Dass dabei der Ansatz, keiner eines ernst zunehmen Filmes ist, sondern einer der sich stellenweise selbst nicht so ernst nimmt, ist weitestgehend geglückt.

Alles in allem stufe ich "Drive Angry" in die Kategorie "durchschnittlicher (Hollywood-)Actionfilm, der sich aber durch einige Besonderheiten verdient gemacht hat, ihn sich anzuschauen".

 

 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.