„Eiskanal rückwärts“ - Mit dem Rad durch die Rinne

Winterberg. "Eiskanal rückwärts" heißt es am 30. Juni in Winterberg. In der weltbekannten Bobbahn messen durchtrainierte Radsportler ihre

Winterberg. "Eiskanal rückwärts" heißt es am 30. Juni in Winterberg. In der weltbekannten Bobbahn messen durchtrainierte Radsportler ihre Kräfte. Denn dort, wo im Winter die Kufenstars abwärts rasen, kämpfen sich Profis und Amateure die steile Rinne aufwärts. Ex-Radprofi Rolf Aldag macht’s vor: Er geht als erster Starter in die Bahn und legt sicher eine gute Zeit vor.

Bis zu 15 Prozent Steigung

Die weltberühmte Bahn ist zwar "nur" 1330 Meter lang, aber die haben es wahrlich in sich. 15 Steilkurven und 110 Höhenmeter sind zu überwinden. Es warten Passagen mit bis zu 15 Prozent Steigung. Die engen, bis zu fünf Meter hohen Kurven mit Radien zwischen 16 und 55 Metern erfordern fahrtechnisches Können. Möglichst schnell geht es durch die nur 70 Zentimeter breite Eisröhre. Jeder kleine Fehler bedeutet Zeitverlust. Von ganz unten, aus der Zielkurve heraus, starten die ambitionierten Teilnehmer. Eine hochpräzise Profizeitmessung hält die Ergebnisse auf die 100stel Sekunde genau fest.

Mitmachen kann jeder

Mitmachen kann jeder, der sich diese "Tour de Force" zutraut. Angesichts des anspruchsvollen Terrains sollten die Starter schon sehr fit und fahrtechnisch versiert sein. Zugelassen sind alle handelsüblichen Räder – also ultraleichte Aluminium-Rennräder, robuste Mountainbikes und aerodynamische Zeitfahrräder. Lizenzfahrer aller Kategorien starten in der Wertung gemeinsam mit Hobbyfahrern – ein weiterer Anreiz für ehrgeizige Amateure.

Zuschauer erleben direkt an der Bahn, im Start- und Zielbereich oder von der 20 Meter hohen Panorama Erlebnis Brücke, wie die Fahrer die schweißtreibende Tour bewältigen.

Das Startgeld beträgt für die Teilnehmer 13 Euro, der Eintritt für Zuschauer ist frei. Die Anmeldung erfolgt unter www.sc-siedlinghausen.de oder am Veranstaltungstag von 9.30 bis 10.30 Uhr direkt an der Bobbahn. Im Anschluss gibt es ein Fahrerbriefing, und ab 11 Uhr absolvieren die Radfahrer einen ersten Leistungstest auf dem Ergometer zur Festlegung der Startreihenfolge. Rolf Aldag eröffnet die eigentliche Challenge um 14 Uhr. Seine Mitstreiter folgen ihm im 90-Sekunden-Takt in die Bahn. Letzter Start ist um 17 Uhr. Die Siegerehrung beginnt um 17.30 Uhr.

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