Erpresser haben schon 30 Computer im Landkreis lahmgelegt

Waldeck-Frankenberg. Seit Beginn des Jahres ist bundesweit ein besonders aggressiver Computervirus aktiv und breitet sich rasant aus. In Hessen hat di

Waldeck-Frankenberg. Seit Beginn des Jahres ist bundesweit ein besonders aggressiver Computervirus aktiv und breitet sich rasant aus. In Hessen hat die Polizei bereits über 200 Fälle registriert. Davon allein 30 Fälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Einmal auf die Festplatte gelangt, legt der Virus den Computer lahm. Der Nutzer wird dann durch eine Bildschirmmeldung informiert, dass der Computer gesperrt sei und eine bestimmte Geldsumme zwischen 100 und 500 Euro bezahlt werden müsse, um den Computer zu entsperren.

Diese modernen Erpressungsversuche erfolgen unter falschem Namen. Dem PC-Nutzer wird beispielsweise durch die Meldung auf dem Bildschirm vorgegaukelt, dass der PC von der Bundespolizei oder dem Bundeskriminalamt gesperrt worden sei. Eine neue Version des Virus teilt dem Nutzer mit, dass der "Computer von der Polizei ausgesondert worden" sei.

Eine Infizierung mit dem Virus erfolgt nach Kenntnissen der Polizei auf Videoportalen oder Pornoseiten. Seit Kurzem wurden aber auch vermehrt Infektionen auf Facebook registriert. "Bist du das auf dem Bild?" ist dann die Botschaft, die den Nutzer dazu bringt, auf ein Foto oder einen Link zu klicken, wodurch er sich den Virus auf den PC lädt.

Das Hessische Landeskriminalamt rät:

- Surfen Sie im Internet nur mit einem aktuellen Virenschutzprogramm.

- Sollte der Virus Ihren PC gesperrt haben, wenden Sie sich an die nächste Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

- Zahlen Sie kein Geld, um den Computer wieder benutzen zu können. Nach Zahlung des Geldes ist der PC weiterhin gesperrt und infiziert.

- Auf den Seiten www.botfrei.de und www.bsi-fuer-buerger.de erhalten Sie Informationen über die Beseitigung von Schadsoftware.

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