Fahrt nach Weimar und ins KZ Buchenwald

Termin: Sonntag, 6. September Abfahrt: 7:00 Uhr mit durch Frderkreis organisierten Privat-Pkw oder (bei gengend Interesse) Bus Kosten: nur

Termin:Sonntag, 6. September

Abfahrt:7:00 Uhr mit durch Frderkreis organisierten Privat-Pkw oder (bei gengend Interesse) Bus

Kosten:nur anfallende Treibstoff- und Eintrittskosten werden umgelegt

Treff:Henkelhalle

Anmeldung:Karl-Heinz.Stadtler@t-online.de, 05635-1491 oder 1022

Weimar ist eine kreisfreie Stadt in Thringen mit knapp 65.000 Einwohnern. Sie ist vor allem fr ihr herausragendes kulturelles Erbe bekannt, tragischerweise ist ihr Name aber auch untrennbar mit dem nahen Konzentrationslager Buchenwald verbunden.

Das Konzentrationslager Buchenwald war eines der grten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Es wurde zwischen Juli 1937 und April 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar als Arbeitslager betrieben. Zunchst war das Lager fr politische Gegner des Naziregimes, vorbestrafte Kriminelle und so genannte Asoziale sowie Juden, Zeugen Jehovas und Homosexuelle bestimmt. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden zunehmend Menschen aus anderen Lndern interniert. Bei der Befreiung im April 1945 waren 95 Prozent der Hftlinge keine Deutschen.

Vor allem nach 1943 wurden im KZ Buchenwald und in seinen insgesamt 136 Auenkommandos KZ-Hftlinge rcksichtslos fr die Rstungsindustrie ausgebeutet. Daher war Buchenwald kein Vernichtungslager mit industrieller Vernichtung und Verwertung wie die groen Konzentrationslager in Polen. Dennoch wurden viele Gefangene von der SS ermordet oder starben an den unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen. Manche Hftlingsgruppen wurden gar zur sofortigen Ermordung in der Genickschussanlage ausselektiert, wie etwa sowjetische Kriegsgefangene.

Anfang 1945 wurde das Lager zur Endstation fr Evakuierungstransporte aus Auschwitz und Gro-Rosen. Kurz vor der Befreiung versuchte die SS, das Lager zu rumen und schickte 28.000 Hftlinge auf Todesmrsche. Etwa 21.000 Hftlinge, darunter ber 900 Kinder und Jugendliche, blieben im Lager. Am 11. April 1945 erreichten Einheiten der 3. US-Armee den Ettersberg. Die SS floh, Hftlinge der geheimen Widerstandsorganisation ffneten das Lager von innen.

Der Frderkreis Synagoge in Vhl ldt zur Teilnahme an der Fahrt nach Weimar und Buchenwald herzlich ein. Karl-Heinz Stadtler wird auf der Fahrt auch ber Schicksale von in Buchenwald internierten Personen aus Vhl und der Region berichten.

Wer am 6. September dabei sein mchte wird gebeten, sich rechtzeitig unter einer der oben genannten Kontaktadressen anzumelden, damit wir alle Details rechtzeitig planen knnen.

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