Förderung von behindertengerechtem Umbau

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Waldeck-Frankenberg. Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf gab bekannt, dass durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Lande

Waldeck-Frankenberg. Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf gab bekannt, dass durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung auch im Jahre 2013 Fördermittel für den behindertengerechten Umbau von bestehenden selbstgenutzten Wohnungen bereit gestellt werden. Dafür sind landesweit aus dem Sondervermögen "Wohnungswesen und Zukunftsinvestitionen" eine Million Euro vorgesehen. Bei Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen können Anmeldungen auf Bezuschussung solcher Maßnahmen über die beim Landkreis eingerichtete Wohnungsbauförderungsstelle eingereicht werden.

Ziel der Landesregierung sei es, so der Erste Kreisbeigeordnete, dass behinderte Menschen möglichst ohne fremde Hilfe eigenständig leben können. Vielfach gebe es jedoch in Wohnungen und im näheren Wohnungsumfeld Hindernisse, die dieses erschwerten oder sogar unmöglich machten. Zur Beseitigung der Hindernisse stelle das Land daher die genannten Mittel zur Verfügung.

Förderungsfähig sind lt. den Richtlinien bauliche Maßnahmen, Einrichtungen und Ausstattungen an und in bestehenden Wohngebäuden und auf dem Wohnungsgrundstück (näheres Wohnungsumfeld), z. B. Verbesserung von Toilettenräumen und Bädern, Einbau von geeigneten Aufzügen oder die Anlegung von mit Rollstuhl befahrbaren Wegen und Rampen. Es werden nur Bauvorhaben gefördert, deren Finanzierung gesichert ist und mit denen vor Bewilligung eines Kostenzuschusses noch nicht begonnen wurde. Förderungsfähig sind Kosten von bis zu 25.000 Euro je Wohneinheit. Maßnahmekosten unter 1.000 Euro werden nicht gefördert. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent der maßnahmebedingten Umbaukosten der vom Eigentümer oder von Angehörigen selbstgenutzten Wohnung.

"Die Wohnungsbauförderungsstelle des Kreises wird aufgrund der eingehenden Anmeldungen eine Prioritätenliste erstellen, mit der die Maßnahmen dem Land zur Förderung vorgeschlagen werden", führte Deutschendorf aus. Um eine zeitnahe Förderung zu erreichen, müssen Anmeldungen auf Förderung nach den genannten Richtlinien bis zum 20. Januar 2013 der zuständigen Stelle beim Kreis zugeleitet werden.

Der Erste Kreisbeigeordnete fordert alle in Frage kommenden Eigentümer von selbstgenutztem Wohneigentum auf, von dem Angebot des Landes Gebrauch zu machen. Weitere Auskünfte erteilt der Fachdienst Bauen telefonisch unter der Rufnummer 05631/ 954-417.

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