„Großer Verlust für die Bayerische Staatsoper“

Opernsänger Kurt Moll ist tot

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Kammersänger Kurt Moll  im Antiquarium der Residenz im Jahr 2006.

Der Opernsänger Kurt Moll ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Er erlag am Sonntag einer langen, schweren Krankheit, wie die Bayerische Staatsoper in München am Montag mitteilte.

Intendant Nikolaus Bachler würdigte ihn als einen der wichtigsten Interpreten seines Fachs. „Wie kein anderer vermochte es Kurt Moll, die großen Bass-Partien von Wagner, Mozart und Strauss zum Leben zu erwecken. Sein Tod ist ein großer Verlust für die Bayerische Staatsoper und alle unsere Mitarbeiter, für sein Publikum in München, Deutschland und der ganzen Welt.“

Staatsoper widmet ihm eine Vorstellung

Die Staatsoper widmet dem Verstorbenen die Vorstellung von Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ am 24. März 2017. Moll hatte sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper im Jahr 1971 gegeben und sich dort 2006 von seinem Publikum in der Landeshauptstadt verabschiedet. Der in Buir bei Köln geborene Moll sang neben München unter anderem auch in Hamburg, Wien, Bayreuth und Salzburg; er war nicht nur Bayerischer, sondern auch Hamburger und Wiener Kammersänger. Zudem war er Gesangsprofessor an der Kölner Musikhochschule.

dpa

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