Der "Heckethaler" rollt themenlos

Holzhausen/Immenhausen. Er beschäftigte sich mit dem "Dorfleben", tauchte in "Schattenwelten" ein, übte "Toleranz"

Holzhausen/Immenhausen.Er beschäftigte sich mit dem "Dorfleben", tauchte in "Schattenwelten" ein, übte "Toleranz". Er versank in "Träume", fragte sich "Warum eigentlich nicht?", feierte ein "Fest". Er war "Atemlos", präsentierte sich "Abgefahren" und stellte sich die Frage, was in zehn Jahren sein könnte: Der "Holzhäuser Heckethaler", der in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiert. Zum zehnten Mal wird der von Dagmar und Dr. Burckhard Garbe initiierte, ursächlich als Literatur-Nachwuchs-Preis ausgelobte Wettbewerb an den Start geschickt. Und er wartet mit einigen Überraschungen auf. Die größte: Frei nach William Shakespeare "Was ihr wollt", können sich die Teilnehmer wirklich nach allen Regeln der schriftstellerischen Kunst austoben. Denn erstmals gibt es kein Thema. Kein Manko, sondern eine – das sieht nicht nur das Holzhäuser Schriftsteller-Ehepaar so – echte Chance für die Teilnehmer.

Ausnahmsweise möchte die Jury, der neben Garbes erneut Sparkassendirektor Horst Wanik und Klaus-Peter Vogt von der preisstiftenden Grebensteiner Sparkasse, Immenhausens Bürgermeister Herbert Rössel und die Mitarbeiterin der Stadt, Monika Rudolph, der Geschäftsleiter des Waldhotels Schäferberg, Helmut Wenzel sowie Kulturredakteur Matthias Lohr angehören, im zehnten Wettbewerbsjahr das Alterspendel auch zur anderen Seite ausschlagen lassen. Soll heißen: Unter exakt denselben Teilnahmebedingungen wie beim Nachwuchs-Preis, der für 14- bis 30jährige aus dem gesamten deutschsprachigen Raum ausgelobt wird, gibt‘s zusätzlich den "Holzhäuser Heckethaler ab 50". Der möchte, wie der Titel schon sagt, alle deutschsprachigen Autoren ins themenlose Jubiläums-Rennen schicken, die Fünfzig und älter sind.

So läuft’s

Einsendeschluss für den mit insgesamt 1000 Euro dotierten Nachwuchswettbewerb, für den zudem ein Publikums-Preis ausgelobt wird, ist Sonntag, 31. Juli. Es können jeweils bis zu drei deutsche Prosatexte – keine Lyrik und keine Theaterstücke – ins Rennen geschickt werden. Jeder einzelne darf höchstens fünf Normseiten Länge (30 Zeilen à 60 Zeichen) haben und muss in achtfacher Ausfertigung vorliegen. Jeder Beitrag ist anonym einzureichen, das heißt mit einem Kennwort auf den Textseiten und persönlichen Angaben in einem verschlossenen Briefumschlag, der ebenfalls das Kennwort trägt. Zu adressieren sind die Einsendungen an Monika Rudolph, Am Bahnhof 3, 34376 Immenhausen, Kennwort "Holzhäuser Heckethaler".

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