Hot, Swing and More

Vöhl. Für das nächste Synagogenkonzert am Samstag, 21. April ab 20 Uhr, sind schon weit mehr als 2/3 der Karten verkauft. Romeo Franz & Ensem

Vöhl. Für das nächste Synagogenkonzert am Samstag, 21. April ab 20 Uhr, sind schon weit mehr als 2/3 der Karten verkauft. Romeo Franz & Ensemble featuring Joe Bawelino - "Hot, Swing and More" steht auf dem Programm.

Bereits im Jahr 2007 gab es im Rahmen des "Kultursommers Nordhessen"  ein unvergessenes Konzert von Swing- Geiger Romeo Franz und seinem hochkarätigen Ensemble. 

Das Ensemble wurde 1991 gegründet. Sein Stil kommt dem des "Hot Club de France" mit Django Reinhard sehr nahe. Dennoch hat das RFE einen eigenen und unverkennbaren Sound. Das Repertoire ist sehr breit gefächert: Swing, Jazz der 30er, 40er, 50er Jahre, Latin, Walzer, ungarische Folklore und viele eigene wunderschöne Kompositionen.

Romeo Franz zählt zu den besten und interessantesten Swing-Geigern überhaupt. Sein Stil wird als "eine Mischung aus Stephane Grapelli und Helmut Zacharias" beschrieben. Sein Markenzeichen ist der warme volle Ton, der ein Timbre hat, das von schüchtern bis leidenschaftlich reicht und dadurch dem Zuhörer das Gefühl gibt, die Musik mit seinem Innersten zu fühlen. Romeo Franz entstammt einer Musikerfamilie und war Meisterschüler bei Schnuckenack Reinhard.

Sein 11jähriger Sohn Sunny Franz (Violine) ist der Beweis dafür, dass die Tradition der Sintimusik erfolgreich weitergegeben wird: mit 6 Jahren bereits gewann er den 1.Preis beim saarländischen Musikwettbewerb "Jugend musiziert".

Joe Bawelino (Solojazzgitarre) zählt unbestritten zu den besten Jazzgitarristen Europas. Im Buch "Django Reinhardt" der Oreos Collection Jazz, beschreibt man ihn als "den unschlagbar wendigen Joe Bawelino, dessen Spiel die wohl gelungenste swingenste Synthese aus Django und Charlie Christians Schule darstellt." Über 35 Jahre Bühnenerfahrung ließen ihn mit den Großen des Jazz zusammentreffen .

Unge Schmidt (Rhythmusgitarre, Klavier) ist ein wahrer Harmonie–Akrobat, mit dem absoluten Gehör und einem Einfühlungsvermögen, das man sich als Mitmusiker nur wünschen kann.

Jani Lehmann, langjähriger Kontrabassist bei Schnuckenack Reinhardt, zählt mittlerweile zu den begehrtesten Bassisten des Sinti-Jazz überhaupt.

Karten gibt es noch für nummerierte Plätze auf Stühlen unten in der Mitte (16 Euro),auf Bänken unten am Rand (12 Euro) oder oben auf der Empore (14 Euro). Für Schüler, Studenten etc. gilt eine Ermäßigung von jeweils 4 Euro. Vorbestellungen unter 05635-1022. An der Abendkasse kosten die Karten je einen Euro mehr.

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