Immer mehr Schlafgestörte

Waldeck-Frankenberg. In Hessen leiden rund 225.000 Menschen an einer Schlafstörung, so die Techniker Krankenkasse. Über die Hälfte der Betroffenen

Waldeck-Frankenberg. In Hessen leiden rund 225.000 Menschen an einer Schlafstörung, so die Techniker Krankenkasse. Über die Hälfte der Betroffenen ist zwischen 40 und 69 Jahren alt. Die Zahl der Menschen, die nachts schwer zur Ruhe kommen, steigt kontinuierlich: Waren es im Jahr 2008 noch etwa 19.500 TK-Versicherte, stieg die Zahl 2009 auf rund 22.400 Betroffene – ein Anstieg um 15 Prozent.

Psychische Belastungen wie Stress, aber auch mangelnde Bewegung, Alkohol-, Nikotin- und Koffeingenuss können Schlafstörungen verursachen. Weitere Gründe sind körperliche Krankheiten oder nächtlicher Lärm, wie ein schnarchender Bettnachbar.

Entspannungstechniken, leichtes Abendessen, Koffeinverzicht, Spaziergänge und ein gut gelüftetes Schlafzimmer helfen, um besser schlafen zu können. Schlaftabletten sollten nur vorübergehend verwendet werden. Dennoch gehen nach Schätzungen der Krankenkasse jährlich über zwei Millionen Packungen Schlaf- und Beruhigungsmittel über die Tresen der Apotheken. Die regelmäßige Einnahme von Schlafmitteln ist gefährlich, wenn der Wirkstoff nicht über Nacht vollständig abgebaut wird. Die Betroffenen sind tagsüber müde und das Reaktionsvermögen ist herabgesetzt. Man spricht daher vom so genannten "Hang-over-Effekt". Gerade bei älteren Menschen erhöht dies die Gefahr von Stürzen und Unfällen.

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