„Imperium“ von Robert Harris

Von MAREN HEYNCKKurz vor unserer Zeitrechnung erzhlt der fast hundertjhrige Sklave Marcus Tullius Tiro (Erfinder der Stenographie), ehemal

Von MAREN HEYNCK

Kurz vor unserer Zeitrechnung erzhlt der fast hundertjhrige Sklave Marcus Tullius Tiro (Erfinder der Stenographie), ehemaliger Sekretr Ciceros, wie fnfzig Jahre zuvor der aufstrebende Anwalt Cicero erst durch fleiiges ben und Schulen seiner Stimme zum guten Redner, dann zum zweitbesten Anwalt Roms aufsteigt. Er kmpft sich durch die Intrigen seiner Feinde und spinnt im Laufe seines Werdeganges bis zu seinem Ziel auch selbst einige. Doch Cicero bekommt nicht nur die Seite der Macht zu spren, er erlebt im Laufe seines Lebens auch Niederlagen. Durch die gute Recherche, vor allem durch erhaltene Reden und Briefe Ciceros, die Tiro, der zwar ein Sklave Ciceros, aber auch sein engster Vertrauter war, verffentlichte, ist dieser Roman ein unterhaltsames Lehrwerk der altrmischen Politik geworden. Doch trotz dieses lehrreichen Inhaltes bleibt immer eine Spannung erhalten und man fiebert mit den Charakteren mit. Zum Ende des Buches ist man enttuscht, dass es bereits nach 480 Seiten nicht mehr weitergeht.Wie auch Pompeji ist Imperium ein gut zu lesender, flssig geschriebener, auf historischen Fakten beruhender Roman, der auch anspruchsvolle Leser in den Bann zieht und den man gerne weiterempfiehlt.

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