Jetzt nicht unbedingt Eiskaltes trinken

Korbach. Angesichts der aktuellen Hitzewelle erinnern die Krankenkassen daran, jetzt viel zu trinken. Besonders im Juli und August werden immer

Korbach. Angesichts der aktuellen Hitzewelle erinnern die Krankenkassen daran, jetzt viel zu trinken. Besonders im Juli und August werden immer wieder Menschen wegen Flssigkeitsmangels in Krankenhuser eingewiesen. Die Diagnosen reichen von Kreislaufproblemen bis hin zu Organversagen, sagt DAK-Chef Manfred Riepel.

Um den Flssigkeitsverlust bei diesen Temperaturen auszugleichen, empfiehlt Riepel einen Trinkplan. Jede Stunde ein Glas Wasser, Tee oder verdnnten Fruchtsaft trinken, rt er. Sobald das Glas leer ist, gleich nachschenken. So hat man das volle Glas immer vor Augen. Mit dieser Methode kme jeder auf seine dringend bentigten zwei bis drei Liter Flssigkeit am Tag. Auch wasserreiches Obst und Gemse, wie Melonen, Tomaten und Gurken, liefern zustzliche Flssigkeit.

Die beim Schwitzen verlorenen Mineralstoffe und Elektrolyte ersetzt man am besten durch Gemsebrhe. Die Brhe sollte warm in kleinen Portionen gelffelt werden. Der Krper khlt sie dann auf seine eigene Temperatur herunter, erklrt Riepel. Dadurch gert er in leichtes Schwitzen. Die entstehende Verdunstungsklte auf der Haut khlt, ohne den Kreislauf zu belasten. Eiskalte Getrnke erreichen genau das Gegenteil. Um sie auf Krpertemperatur zu erwrmen, verbraucht der Organismus so viel Energie, dass es zu richtigen Schweiausbrchen kommt.

VIEL TRINKEN! Acht Goldene Regeln:

1. Tragen Sie luftige Kleidung2. Halten Sie sich in khlen Rumen auf3. Vermeiden Sie ungewohnte krperliche Anstrengung4. Nicht in die pralle Sonne gehen; z.B. bei Gartenarbeit5. Die Mittagspause im Schatten verbringen6. Leichte Kost wie Gemse, Fisch oder Obst essen7. Mehr trinken als sonst: Immer ber den Durst aber keinen Alkohol!8. Natriumreiches Mineralwasser trinken. Wenn es zu Hitzschlag oder Kollaps kommt, sofort den Rettungsdienst der Feuerwehr, Telefon 112, rufen. Bringen Sie den Betroffenen an einen khlen Ort, lockern Sie seine Kleidung, khlen Sie ihn mit feuchten Tchern ab und reichen Sie ihm Getrnke; nicht zu khl und nicht zu viel auf einmal.

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