Das jüdische Vöhl

Vhl. 1933 begann die schlimmste Phase der Judenverfolgung in Deutschland, die mit der Ermordung von ungefhr sechs Millionen europisc

Vhl. 1933 begann die schlimmste Phase der Judenverfolgung in Deutschland, die mit der Ermordung von ungefhr sechs Millionen europischen Juden endete. In zahlreichen Veranstaltungen wird in diesem Jahr an jene Ereignisse erinnert, die vor 75 Jahren stattfanden. Das Programm des Frderkreises Synagoge in Vhl beteiligt sich daran. Am Sonntag, 11. Mai, um 15 Uhr beginnt an der ehemaligen Synagoge in der Mittelgasse ein ungefhr zweistndiger Spaziergang durch das jdische Vhl. Die ehemalige Juddengasse, das Haus der Familie Schaumburg mit einer Inschrift in hebrischer Sprache, die Huser der Rothschilds und anderer Familien sowie die ehemalige jdische Schule sind Stationen, an denen Karl-Heinz Stadtler reiche und bettelarme Juden, ihre Riten und Gebruche, ihre Handelsttigkeit im 19. Jahrhundert und ihre Schicksale im Holocaust vorstellt. Den Abschluss des Rundgangs bildet das von E. R. Nele geschaffene Kunstwerk Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod, das an die etwa 700 ermordeten Juden aus Waldeck-Frankenbergs erinnert.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Christine Nöstlinger ist gestorben

Die österreichische Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Dies bestätigte am Freitag der Residenz-Verlag in Wien. 
Christine Nöstlinger ist gestorben

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.