Keuchhusten Impfung für Schwangere

Waldeck-Frankenberg. Schwangere sollten sich möglichst vier Wochen vor der Geburt des Kindes gegen Keuchhusten (Pertussis) impfen lassen, wenn sie in

Waldeck-Frankenberg. Schwangere sollten sich möglichst vier Wochen vor der Geburt des Kindes gegen Keuchhusten (Pertussis) impfen lassen, wenn sie in den letzten zehn Jahren keinen Impfschutz erhalten haben. Dies empfiehlt die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen anlässlich der Europäischen Impfwoche vom 23. bis zum 30. April 2011. Die Impfung der Mutter bietet den besten Schutz für das Neugeborene, das erst frühestens nach zwei Monaten gegen Keuchhusten geimpft werden kann. Außerdem sollten sich werdende Väter sowie Kontaktpersonen, wie beispielsweise Großeltern, gegen Keuchhusten impfen lassen. Die Impfung kann über die Versichertenkarte mit der Krankenkasse abgerechnet werden.

Daten des Robert-Koch-Instituts belegen, dass immer mehr Erwachsene an Keuchhusten erkranken und somit Neugeborene anstecken können. Die Krankheit ist besonders im ersten Lebensjahr sehr gefährlich, denn es können schwere Komplikationen wie beispielsweise Lungen- oder Mittelohrentzündungen auftreten. Auch Krampfanfälle oder schwere Hirnschädigungen sind, wenn auch selten, möglich.

Bei Erwachsenen prägen schwere Hustenattacken, die über Wochen oder sogar Monate andauern können, das Krankheitsbild. Seit 2009 empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) allen Erwachsenen einmalig eine Impfung gegen Pertussis. In der Regel reicht es aus, wenn die Impfung zusammen mit der nächsten Auffrischungsimpfung gegen Tetanus und Diphtherie durchgeführt wird. Ein spezieller Kombinationsimpfstoff schützt gegen alle drei Krankheiten.

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