Kraftakt auf zwei Rädern im Winterberger Eiskanal

Auf großes überregionales Interesse stößt der Bergaufsprint am 2. Juli in der Bobbahn Winterberg Hochsauerland. Medien und Radsportler schauen ges

Auf großes überregionales Interesse stößt der Bergaufsprint am 2. Juli in der Bobbahn Winterberg Hochsauerland. Medien und Radsportler schauen gespannt dem außergewöhnlichen und anspruchsvollen Kraftakt auf zwei Rädern entgegen. Von den 120 Startplätzen sind bereits 80 vergeben. Und die Veranstalter sind sich sicher, dass die noch freien Startnummern am Wochenende weg sind.

"Das Wetter spielt uns in die Karten", ist sich Organisator Thorsten Kunkel von SC Siedlinghausen sicher. Trocken und nicht zu heiß soll es am Wochenende werden, Ausdauersportlern kommt das entgegen. Die bisherigen Anmeldungen kommen aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens. Aber auch Hessen bis runter nach Frankfurt ist vertreten. Aus diesen Regionen erwarten die Veranstalter am Wochenende noch rege Nachmeldungen.

"Schon aufgrund der Höhenmeter ist der Bergaufsprint eine Herausforderung", erklärt Kunkel. "Dass dazu auch noch die Bobbahn ihre Tore öffnet, macht die Veranstaltung für jeden Radsportler zu einem außergewöhnlich reizvollen Rennen."

Wer nicht selbst über genügend Ausdauer und Wadenstärke verfügt, um selbst zu starten, kann zuschauen und anfeuern. Auf ihrem langen Weg durch die Betonröhre werden die Starter für lautstarke Unterstützung dankbar sein. Nichts verpassen werden die Zuschauer im Startbereich der Bobbahn – bei diesem Event der Zielbereich. Dort baut die Sparkasse Hochsauerland ihren Video-Cube auf. Die Bahnkameras übertragen die Aktivitäten. Die Zuschauer können es sich dort gut gehen lassen, für das entsprechende Angebot an Speisen und Getränken ist auch an der Bobbahn gesorgt.

15 Steilkurven, 1330 schweißtreibende Bahn- und 110 Höhenmeter – bei diesen Herausforderungen haben nur die Durchtrainiertesten eine Chance. Für ein Mittelgebirge bietet der Bergaufsprint schon herausragend schwierige Bedingungen. Neben Ausdauer ist auch Fahrtechnik in der engen Röhre mit ihren bis zu 15 Prozent Steigung gefragt. Aus der Zielkurve heraus starten die ambitionierten Teilnehmer. Wie bei den Wettkämpfen im Winter hält eine hochpräzise Profizeitmessung die Ergebnisse auf 100stel Sekunde genau fest.

Startberechtigt ist jeder, der glaubt, für dieses Rennen gewappnet zu sein. Lizenzfahrer aller Kategorien starten in der Wertung gemeinsam mit Hobbyfahrern. Erlaubt sind alle üblichen Fahrräder.

Das Startgeld bei Anmeldung bis 1. Juli, 12 Uhr, beträgt 10 Euro. Nachmeldungen sind am Wettkampftag von 9 bis 10 Uhr für 13 Euro möglich. Die Veranstaltung ist Teil der Sparkassen Sauerland Trophy, die aus insgesamt vier Bergzeitsprints besteht. Info und Anmeldung bis einen Tag vorher unter www.sc-siedlinghausen.de.

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