Massencrash

Waldeck-Frankenberg. Zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen starben auf den Straen des Landkreises innerhalb von 24 Stunden neun Rehe und vier

Waldeck-Frankenberg. Zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen starben auf den Straen des Landkreises innerhalb von 24 Stunden neun Rehe und vier Wildsauen nach Kollisionen mit Kraftfahrzeugen. Die Schadensbilanz aus diesen Unfllen ergibt eine Gesamtsumme von weit ber 10.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Die Unfallorte erstreckten sich ber den gesamten Landkreis. Die Polizei stellt fest, dass die Zahl der Wildunflle in den letzten Jahren stetig ansteigt. Wildunflle werden oft unterschtzt. So entwickelt ein 20 Kilogramm schweres Reh bei einer Kollision bei Tempo 100 ein Aufschlagsgewicht von fast einer Tonne. Ein Hase schlgt bei einer Fahrgeschwindigkeit von 100 km/h mit einem relativen Gewicht von etwa 125 Kilo auf.Die meisten Unflle passieren in den frhen Abend- und Morgenstunden. Gefahrenschwerpunkte sind dabei besonders die bergnge zwischen Wald und Feld.

Was tun, wenn sich ein Zusammenprall nicht vermeiden lsst?

Das Lenkrad gut festhalten und weiterfahren. Auf keinem Fall unkontrolliert ausweichen, da solche Manver schlimme Folgen haben knnen - auch fr andere Verkehrsteilnehmer.

Was ist nach einem Unfall zu beachten?

Sofort das Warnblinklicht einschalten und die Unfallstelle absichern.

Das Tier an den Randstreifen schaffen, dabei das Tier wegen der Tollwutgefahr nicht mit bloen Hnden anfassen.

Das Wild niemals mitnehmen. Wer Wild mitnimmt, begeht strafbare Wilderei.

Angefahrenen, flchtigen Tieren nicht folgen. Die Fluchtrichtung merken und fr eine sptere Verfolgung durch Jger oder Frster markieren.

Den Unfall unverzglich der Polizei oder dem Jagdausbungsberechtigten melden.

Eine Bescheinigung ber den Unfall fr die Schadensersatzansprche ausstellen lassen.

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