Mehr Besucher bei Bad Hersfelder Festspielen

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Bad Hersfeld. Die Festspielbilanz 2011 kann sich sehen lassen. Am Montag präsentierten Bürgermeister Thomas Fehling, Intendant Holk Freytag und F

Bad Hersfeld. Die Festspielbilanz 211 kann sich sehen lassen. Am Montag präsentierten Bürgermeister Thomas Fehling, Intendant Holk Freytag und Festspiel-Verwaltungsdirektor Karl Schmidt die Zahlen der am Samstag beendeten Festspielsaison 211.

Zu den 64 Aufführungen kamen 95.472 Zuschauer. Das sind 14.311 mehr als in der vergangenen Saison. Und das, obwohl es in dieser Spielzeit zehn Aufführungen weniger gab als noch 21.

Thomas Fehling dazu: "Es war eine tolle Saison. Jeder hat sich auf seinen Job konzentriert, und dabei kam dann auch etwas Gutes heraus."

Auch finanziell kein Draufleger

Karl Schmidt, Verwaltungsdirektor der Bad Hersfelder Festspiele, stand mit guten Zahlen in nichts nach. "Der Wirtschaftsansatz sah 2,85 Mio. Euro Einnahmen für die Festspiele vor. Das haben wir leicht überschritten", so Schmidt. Was konkret "leicht überschritten" in Euros heißt, dazu wollte Schmidt noch nichts sagen. "Weil die letzte Abrechnung noch nicht gemacht ist."

Intendant Holk Freytag mit seiner Erklärung für die blendende Bilanz: "Es ist auch deswegen so gut gelaufen, weil die Kommunikation zwischen uns exzellent und die Dialoge völlig offen waren. Vorbehaltslos!"

Die Stücke für 212

Dass Shakespeares Tragödie "König Lear" kommt, war schon klar.  Mit Ex-Intendant Volker Lechtenbrink in der Titelrolle… in der Regie von Holk Freytag.

Das Musical: Reprise "Anatevka", die Wiederaufnahme des Stückes, mit dem Ex-Intendant Karl Vibach 1985 Riesenerfolge feierte.

Das Schauspiel: Thomas Manns "Zauberberg"

Und in der Wiederaufnahme "Der Name der Rose" und das "Dschungelbuch" als Familienstück.

Im Eichhof wird das Songdrama "Ewig jung" gegeben. Holk Freytag dazu: "Das witzigste Projekt, was ich kenne."

Außerdem in der Schildehalle: Die Wiederaufnahme von "Draußen vor der Tür" sowie ein "Liederabend" und die Komödie "Der Untergang der Titanic" von Hans Magnus Enzensberger.

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