Mehr Parkinson Erkrankte in Hessen

+

Waldeck-Frankenberg. Immer mehr Menschen in Hessen leiden unter Parkinson – einer der häufigsten neurologischen Erkrankungen. "Auch zukünftig

Waldeck-Frankenberg. Immer mehr Menschen in Hessen leiden unter Parkinson – einer der häufigsten neurologischen Erkrankungen. "Auch zukünftig ist mit einer steigenden Zahl an Patienten zu rechnen, da Parkinson vorwiegend im höheren Lebensalter auftritt und sich die Veränderung der Altersstruktur der Bevölkerung entsprechend auswirken wird", erklärte die Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, Petra Müller-Klepper.Aktuell gibt es rund 12.000 an Parkinson Erkrankte in Hessen. "Menschen, die an Parkinson erkrankt sind, sind in besonderer Weise auf eine qualifizierte Behandlung angewiesen. Die Versorgung der Parkinson-Patienten in Hessen ist sichergestellt", betonte die Staatssekretärin. Die ambulante Behandlung wird durch Haus- und Fachärzte gewährleistet.Beim Auftreten krisenhafter Verschlechterungen kann eine neurologische Akutbehandlung erforderlich werden, die im Einzelfall einen stationären Aufenthalt erfordert. Hierfür stehen in Hessen insgesamt fünf Zentren im "Kompetenznetz Parkinson" zur Verfügung.  Neben den auf Parkinson spezialisierten Kliniken haben 25 weitere Krankenhäuser in Hessen einen neurologischen Versorgungsauftrag und können Parkinsonpatienten behandeln.

Parkinson

Parkinson – umgangssprachlich Schüttellähmung genannt - ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung des zentralen Nervensystems mit vier charakteristischen Merkmalen: Bewegungsverlangsamung und Bewegungsarmut, Steifheit oder Starre der Muskulatur, Kontraktionen und Zittern der Muskeln, Instabilität der Körperhaltung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.