Open Flair - Die „großen“ Bands stehen fest

Eschwege. Die nächsten Bands fürs Open Flair sind fix. Und mit "Rise Against" und "Iggy & The Stooges" sind zwei absolute Kn

Eschwege. Die nächsten Bands fürs Open Flair sind fix. Und mit "Rise Against" und "Iggy & The Stooges" sind zwei absolute Knaller unter den ,Neuverpflichtungen’ dabei. "Das war aber noch nicht alles, da kommt noch was", sagt Flair-Chef Alexander Feiertag.

Er war in den vergangenen Wochen viel unterwegs. Erst in Groningen (Niederlande) auf der Musikbörse und am vergangenen Wochenende in Freiburg auf der Kulturbörse. "Nach Groningen kommen unglaublich viele Bands. Und da haben wir auch Rise Against endgültig klar gemacht", sagt Feiertag. Wie viel Geduld man im Festival-Business teilweise haben muss, verdeutlicht er am Beispiel dieser Band: "Wir waren die ganze Zeit, seit Oktober an Rise Against dran. Dann bekamen wir eine Absage und jetzt klappt’s nun doch noch. Man muss eben lange baggern, immer dran bleiben, anders geht’s nicht."

Erfolgreich waren Feiertag und seine ehrenamtlichen Mitstreiter auch in Freiburg: "Das ist das Pendant zu Groningen, nur hier dreht sich alles um Kabarett, Comedy und Kleinkunst." Mit zehn Leuten waren die Flair-Macher vor Ort, verteilten sich an die verschiedenen Bühnen, um ja nichts zu verpassen und nur die besten fürs Flair zu verpflichten.  Mit "Eure Mütter", "Badesalz" und "Bodo Wartke" wurden die Headliner bereits verpflichtet. "Wir haben aber noch viele tolle, kleine Sachen gesehen, von denen wir hoffen, dass wir sie kriegen", nimmt für den Flair-Chef das ,Baggern’ um Künstler kein Ende.

Zum Johannisfest ausverkauft

Kein Ende nimmt auch der Run auf die Tickets. 9.500 Dauerkarten sind bereits verkauft. Das sind unglaubliche 3.000 mehr als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr. "Zirka 300 Karten gehen pro Woche weg. Wenn das so weitergeht sind wir zum Johannisfest ausverkauft. Das ist auch für uns überwältigend", so Alexander Feiertag.

Menschen und Müll in Mangelgasse und Brückenstraße

Zur Problematik Mangelgasse und der Anwohner im Bereich der Brückenstraße äußert sich Feiertag ebenfalls: "Wir kriegen die Belastungen für die Anwohner nicht weg – etwas anderes zu behaupten wäre nicht ehrlich." Ein Rockkonzert müsse laut sein, sonst brauche man es nicht zu veranstalten. Ab 1 Uhr herrsche aber Ruhe auf dem Festival-Gelände, Musik gibt’s dann keine mehr.  "An der Seebühne ist um 2 Uhr Schluss", so Feiertag. Das gelte auch für den Campingplatz – da werde von Fachpersonal für Ruhe gesorgt. In der Brückenstraße sollen Zäune errichtet werden mit Sichtschutz, um den Besucher-Strom zu kanalisieren. "Was ein Besucher nicht sieht, macht ihn  nicht heiß", sagt Feiertag und will so ungebetene Gäste von Firmen- und Privatgrundstücken fernhalten.

"Weiterhin  werden wir Müll- und Flascheneinsammler jede zwei Stunden losschicken und zusätzlich wird Sicherheitspersonal Patrouille laufen" will Feiertag die Belastungen für alle so gering wie möglich halten und fügt noch hinzu: "Wir sind für jeden Verbesserungsvorschlag offen."

Über Feldwege zum Campingplatz

Der Plan für dieses Jahr, die Camper über Jestädt und die Feldwege von Grebendorf aufs Gelände zu lotsen, stoße laut Feiertag auf positive Resonanz seitens der Polizei und Feuerwehr. "So würde der Verkehr auf Bundes- und Landstraße nicht gestört", sagt Feiertag. Allerdings stehe diesbezüglich noch ein Gespräch mit dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen aus.

In den nächsten Tagen will das Flair-Team weitere Walk-act-Künstler verpflichten – auch einige größere Geschichten, wie Feiertag verrät.

Ob noch ein großer Knaller für die Hauptbühne geplant ist, dazu sagt der Flair-Chef nur soviel: "Was Großes ist im Moment nicht mehr geplant, aber wenn uns was über den Weg läuft..."

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