Opfer, Propaganda, Mordzentren...

Dr. Wolfgang Werner, Dr. Wilhelm Vlcker-Jansen, Hans Petersen und Marion Mller von der Arbeitsgruppe. Korbach. Eine Ausstellun

Dr. Wolfgang Werner, Dr. Wilhelm Vlcker-Jansen, Hans Petersen und Marion Mller von der Arbeitsgruppe.

Korbach. Eine Ausstellung zum Thema NS-Euthanasie in Waldeck-Frankenberg wird ab Mittwoch, 9. September, im Wolfgang-Bonhage-Museum Korbach gezeigt. Erffnet wird die Ausstellung im Anschluss an einen kumenischen Gedenkgottesdienst mit Bischof Dr. Martin Hein und Dechant Gisbert Wisse um 18 Uhr in der Kilianskirche. Die Ausstellung wurde auf Initiative des Lebenshilfe Werkes Waldeck-Frankenberg in Zusammenarbeit mit dem Museum von einer Arbeitsgruppe erarbeitet. Sie Dokumentiert die Vorgeschichte der Euthanasie bis 1933, die Phase der rassenhygienischen Propaganda und Zwangssterilisation bis zur Brokratie des Mordens und soll die Dimension des Systems deutlich machen. Weiterhin spielt das Gedenken bzw. Erinnern an die Opfer als Menschen der Region eine groe Rolle. Die Ausstellung ist bis 25. April 2010 im Wolfgang-Bonhage-Museum zu sehen. Es werden kostenlose Fhrungen und Vortragsveranstaltungen dazu angeboten. Eine Fahrt zur Gedenksttte Hadamar findet am 31. Oktober statt. Anmeldung unter Telefon 05631/53289 bis 16. Oktober, Kostenbeitrag 20 Euro.

Kostenlose Fhrungen durch die Ausstellung (zzgl. Eintritt)

Sa. 12.9.09, 14.30 UhrSa. 10.10.09, 14.30 UhrDo. 29.10.09, 19.30 UhrSo. 22.11.09 11.15 UhrSa. 12.12.09, 14.30 UhrSo. 03.01.10, 11.15 UhrSa. 13.2.10, 14.30 UhrDo. 18.3. 2010, 19.30 UhrSa. 10.4.2010., 14.30 Uhr

Vortragsprogramm

jeweils 19.30 Uhr im Museum (auer Vortrag Menk), Eintritt frei

30.9.2009 Prof. Dr. Gerhard Menk, Nationalsozialismus in Waldeck (im Brgerhaus)

14.10.2009 Ernst Klee, Die NS-Euthanasie

11.11.2009 Prof. Dr. Christina Vanja, Die Vorgeschichte der Psychiatrie vor 1933

2.12.2009 PD Dr. Gerhard Lilienthal, Der NS-Krankenmord in Hessen und das Gedenken an die Opfer

20.1.2010 Ruth Piro-Klein, Die Rolle der Pflegenden im NS-Staat

10.2.2010 Dr. Udo Engbring-Romang, Die Verfolgung der Sinti und Roma in Hessen whrend des Nationalsozialismus

10.3. 2010 Monica Kingreen, Jdische Patienten in Hessen, ihre Verschleppung und Ermordung

24.3.2010Margret Hamm, Lebensunwert zerstrte Leben. Die Opfer von Zwangssterilisation und Euthanasie im NS-Staat und ihre Ausgrenzung

14.4.2010Prof. Dr. Therese Neuer-Miebach, Aktuelle bioethische Herausforderungen

Tagesfahrt zur Gedenksttte Hadamar Fhrung durch die Gedenksttte und die Ausstellung31.10.2009, Abfahrt 9 Uhr Museum, Kostenbeitrag: 20,- Information und Anmeldung unter 05631/53289 bis 16.10.2009 (Mindestteilnehmerzahl)

Veranstaltung zum Volkstrauertag

15.11.2009, 17 Uhr, Kilianskirche, Korbach, Eintritt freiWie liegt die Stadt so wst Musik und Texte zum Thema Erinnern nicht vergessen Opfer des Nationalsozialismus (Ausfhrende: Evangelische Kantorei Korbach und Jugendliche aus Korbach; Gesamtleitung: Stadtkantor Eberhard Jung)

Kostenlose Fhrung fr Lehrer/innen 14.9.2009, 19.30 Uhr

Lehrerfortbildung Euthanasie und Sterbehilfe aus katholischer Sicht Fortbildungsanregungen fr die Ausstellung 21.9.2009, 14.30 -18.15 Uhr, Museum, kostenfrei (in Kooperation mit dem Institut fr Religionspdagogik und Medienarbeit im Erzbistum Paderborn; Anmeldung: Dekanatsbro Westwall 8, 05631/8949 (Frau Trachte)

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Nach Unfall: Jetzt muss Ed Sheeran etliche Konzerte absagen

Ed Sheeran (26, „Galway Girl“) muss nach seinem Fahrradunfall etliche Auftritte absagen. „Ein Besuch bei meinem Arzt hat Brüche in meinem rechten Handgelenk und linken …
Nach Unfall: Jetzt muss Ed Sheeran etliche Konzerte absagen

Auseinandersetzungen mit Rechten auf der Buchmesse

Der Umgang mit der Neuen Rechten hat die Frankfurter Messe von Beginn an beschäftigt. Beim Besuch des AfD-Rechtsaußen Björn Höcke kommt es am Samstag zu Konfrontationen …
Auseinandersetzungen mit Rechten auf der Buchmesse

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.