Plötzlich stirbt das einjährige Kind

Waldeck-Frankenberg. Der Pltzliche Kindstod tritt in Hessen zum Glck immer seltener auf. 17 Babys fielen nach den Daten des

Waldeck-Frankenberg. Der Pltzliche Kindstod tritt in Hessen zum Glck immer seltener auf. 17 Babys fielen nach den Daten des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2007 diesem pltzlichen und unerwarteten Tod whrend des Schlafs zum Opfer.Im Jahr 1990 traf dieses Schicksal noch 77 Suglinge in Hessen. Obwohl die Anzahl der Todeszahlen kontinuierlich sinkt, gilt das auch unter der englischen Abkrzung SIDS (Sudden Infant Death Syndrome) nach Angaben der Techniker Krankenkasse nach wie vor als hufigste Todesursache im ersten Lebensjahr. Neben der Anzahl der Todesflle ist das Verhltnis zwischen Lebendgeburten und SIDS-Fllen entscheidend. Diese Quote wurde in Hessen von 1,24 Fllen pro 1.000 Lebendgeborenen (1990) auf 0,32 Promille (2007) reduziert. Bundesweit lag diese Quote 2007 mit 0,35 Promille etwas hher. Diese Promille-Werte gehren zu den niedrigsten und damit besten seit vielen Jahren. Ganz offensichtlich zeigen entsprechende Aufklrungskampagnen nun ihren Erfolg, so Jana Flommersfeld, Sprecherin der Kasse. Die genauen Ursachen fr den Pltzlichen Suglingstod sind zwar nach wie vor unbekannt, aber verschiedene Studien haben eine Reihe von Risikofaktoren identifiziert.

Empfohlen wird:

- Suglinge sollten am besten in Rckenlage schlafen. Neben der Bauchlage (einer der grten Risikofaktoren) gilt es auch, eine instabile Seitenlage zu vermeiden, da die Kinder Gefahr laufen, in die Bauchlage zu rollen.

-Der Kopf der Suglinge sollte nicht durch Bettzeug bedeckt werden. Empfehlenswert ist ein Schlafsack. Felle, Kissen und groe Kuscheltiere gehren nicht ins Babybett.

-ein eigenes Bett fr die Suglinge

-eine rauchfreie Umgebung

-eine angenehme Raumtemperatur von rund 18 Grad

-Stillen in den ersten sechs Lebensmonaten.

Im Winter ist das Risiko hher

Vom Pltzlichen Suglingstod knnen Kinder bis zum Ende des ersten Lebensjahres betroffen sein, wobei die Zeit vom zweiten bis vierten Monat als besonders kritisch gilt. Wenige Flle treten auch noch nach dem ersten Geburtstag auf. Jungen sind strker gefhrdet als Mdchen, und in den Wintermonaten tritt der SIDS doppelt so hufig auf wie im Sommer.

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