„Quernst auf wilden Wegen“

Frankenau. Am Samstag, 12. Mai, lädt Nationalpark-Führerin Angelika Tonner zu einer Wanderung über Stock und Stein in die werdende Wildnis des Nati

Frankenau. Am Samstag, 12. Mai, lädt Nationalpark-Führerin Angelika Tonner zu einer Wanderung über Stock und Stein in die werdende Wildnis des Nationalparks ein. Während der dreieinhalbstündigen Tour erfahren die Wanderer von der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin spannende Geschichten über die Quernst. Startpunkt der kostenfreien Führung ist um 13 Uhr der Parkplatz Euler bei Frankenau. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnehmer denken bitte an festes Schuhwerk.

Schon lange war die Quernst für die Menschen im Hochgewälde, dem Gebiet des heutigen Nationalparks, von Bedeutung. War das Plateau, bevor die Höhenkirche und die Begräbnisstätte entstanden, früher ein heidnischer Kultplatz? Wie kam es zum Verfall der großen, sogar zweitürmigen Quernstkirche? Angelika Tonner lässt die Beziehung der Menschen zur Quernst im Laufe der Jahrhunderte lebendig werden – eine Beziehung, die auch heutzutage noch besteht.

Auf dem Weg über den Talgang zur Quernst begeben sich die Wanderer im frühlingsgrünen Wald auf den Spuren der Schöpfung, erleben die werdende Wildnis hautnah.

Die im Jahr 2006 auf historischem Platz neu erbaute Quernst-Kapelle lädt ein zur Rast, bietet Gelegenheit zur Besinnung und zum Kraftschöpfen.

Bei gutem Wetter werden die Teilnehmer mit einer herrlichen Aussicht von der Hochebene belohnt. Im Norden lässt sich die Waldecker Tafel, auf der die Stadt Korbach erbaut wurde, entdecken. Die Berge des Kellerwaldes erstrecken sich im Osten, im Westen schauen die Teilnehmer bis zu den Höhenzügen des Rothaargebirges. Gerade jetzt im Frühjahr präsentiert sich der Ausblick wie ein Landschaftsgemälde in unzähligen Grüntönen.

Über den Quernstpfad begleitet Angelika Tonner die Wildnisliebhaber durch den im Wandel begriffenen Wald zurück zum Ausgangspunkt.

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