MC Rene und die radikale Entscheidung

Kassel. Es war eine radikale Entscheidung, die MC Rene getroffen hat. Er kündigte Job und Wohnung, verschenkte und verscherbelte seinen ganzen Besi

Kassel. Es war eine radikale Entscheidung, die MC Rene getroffen hat. Er kündigte Job und Wohnung, verschenkte und verscherbelte seinen ganzen Besitz und kaufte sich die Bahncard 100. Mit der fuhr er ein Jahr lang durchs ganze Land, um seinen Traum vom Stand-Up-Comedian wahr zu machen. Alles, was er dabei erlebt hat, hat er in seinem Buch "Alles auf eine Karte: Wir sehen uns im Zug" geschrieben.

Sein Buch handelt von der kleinen schwarzen Karte, die die Wohnung ersetzt, von skurrilen Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen, von der Angst, als ewiger Newcomer zu enden, dem Versuch, mit Anfang dreißig nochmal auf Reisen zu gehen, als wäre man siebzehn, von Selbstgesprächen mit einem Koffer, vom geheimnisvollen Mojo, mit dem fast alles gelingt, und davon, dass Ausprobieren wichtiger sein kann als Erfolg.

MC Rene beschreibt, was aus dem Urlaubsgefühl wird, wenn man kein Zuhause mehr hat, wie die deutsche Provinz auf einen Rapper mit Marienkäfer-Koffer reagiert, was Freestyle mit Meditation zu tun hat und wann "Du kannst gerne noch länger bleiben", "Kannst du jetzt bitte endlich gehen" bedeutet. Kurz: Es ist Plädoyer dafür, loszufahren – um am Ende bei sich selbst anzukommen.

Am Donnerstag, 21. Februar, ist MC Rene, der früher in Kassel gewohnt hat, in Amy’s Winehouse bei den Fliegende Köche zu Gast. Ab 19 Uhr präsentiert er Auszüge aus seinem Buch, kocht – und gibt vielleicht auch ein paar Raps zum Besten.

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