Richtige Arbeitsplatzbeleuchtung schützt Augen und Rücken

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Ein falscher Klick und es wird gefaehrlich.

Region. Computer, Laptop & Co. sind im Büro und auch in der Freizeit nicht mehr wegzudenken. Wie eine Forsa-Umfrage belegt, sitzt fast jeder zwe

Region. Computer, Laptop & Co. sind im Büro und auch in der Freizeit nicht mehr wegzudenken. Wie eine Forsa-Umfrage belegt, sitzt fast jeder zweite Erwachsene aus Hessen, Rheinland- Pfalz und dem Saarland täglich oder fast täglich am Computer. Die tägliche Arbeit am Computer kann für die Augen ganz schön anstrengend sein. Doch auch der Rücken leidet, wenn der Arbeitsplatz nicht richtig beleuchtet ist. Bei der Arbeit am Bildschirm müssen sich die Augen bis zu 17.000 mal am Tag auf den Wechsel zwischen hell und dunkel einstellen. Dies belegen arbeitsmedizinische Untersuchungen. Dies bedeutet eine enorme Belastung für die Augen, denn das Außenlicht ist schon bei normalen Wetterverhältnissen bis zu 13 mal stärker als das Licht des Monitors. Diese Belastung verstärkt sich zusätzlich, wenn außerdem Lichtreflexe blenden.

Ein falsch beleuchteter Arbeitsplatz kann außerdem zu Rückenbeschwerden führen. Wer ständig geblendet wird, versucht, bewusst oder unbewusst, dem Licht auszuweichen. Es entstehen Zwangshaltungen, die zu Rückenschmerzen, Verspannungen oder auch zu Kopfschmerzen führen können. Wer das Licht richtig nutzt, hilft also nicht nur den Augen, sondern auch dem Rücken. Oft kann man mit ein paar kleinen Änderungen schon viel erreichen. Damit das Außenlicht nicht blendet oder auf dem Bildschirm spiegelt, rät die Techniker Krankenkasse, den Bildschirm so aufzustellen, dass die Blickrichtung auf den Monitor parallel zum Fenster verläuft und man nicht in Richtung Fenster schaut. Nach Möglichkeit sollte der Bildschirm nicht direkt am Fenster stehen. Ist dies nicht möglich, wird empfohlen, für einen ausreichenden Blendschutz, wie beispielsweise Gardinen oder Jalousien, zu sorgen.

Außerdem sollte man den Schreibtisch nicht direkt unter eine Lampe, sondern zwischen zwei Deckenleuchten zu stellen. So fällt das Licht von der Seite ein und blendet weniger. Das Deckenlicht sollte auch tagsüber eingeschaltet werden. Damit müssen sich die Augen nicht zusätzlich an die unterschiedlichen Lichtverhältnisse der Umgebung anpassen. Regelmäßige Pausen stellen zudem sicher, dass sich die Augen immer wieder entspannen können. Nach einer kurzen Pause, lässt es sich auch wieder entspannter und konzentrierter arbeiten.

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