Schlaff und inkontinent - was tun nach der Entfernung der Prostata

Bad Wildungen. Das Prostatakarzinom ist der häufigste maligne Tumor des Mannes. In Deutschland liegt die Zahl der neuen Erkrankungen im Jahr bei übe

Bad Wildungen. Das Prostatakarzinom ist der häufigste maligne Tumor des Mannes. In Deutschland liegt die Zahl der neuen Erkrankungen im Jahr bei über 50.000. Zur Zeit ist die operative radikale Entfernung der Prostata mit verschiedenen Operationstechniken die Therapie der Wahl. Nur wenige Patienten sind nach der Operation sofort kontinent. Es hat sich herausgestellt, dass ein frühzeitiges postoperatives Training der Schließmuskulatur zu einer schnelleren Rückbildung der Inkontinenz führt. Des Weiteren leiden die Patienten nach der Operation oft an einer erektilen Dysfunktion und sie sind psychisch und physisch erschöpft. In speziellen urologischen Rehabilitationskliniken werden daher, bei einem stationären dreiwöchigen Aufenthalt, intensives Training der Beckenbodenmuskulatur und eine Therapie der erektilen Dysfunktion angeboten. Durch ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Therapeuten, Pflegepersonal, Psychologen und Sozialarbeitern können hier auch die begleitenden psychischen und physischen Beschwerden optimal mitbehandelt werden.

Der Chefarzt der Helenenklinik, Dr. Olaf Sawal, informiert im Konferenzraum Stadtklinik Bad Wildungen, 1. OG, um 18 Uhr, am 6. April zum Thema.

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