Schlafprobleme nach den Schulferien: Einschlafrituale helfen

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Frankfurt am Main. Um fit für das neue Schuljahr zu sein, brauchen Kinder ausreichend Schlaf - Erstklässler rund elf Stunden. Doch das Einschlafen f

Frankfurt am Main. Um fit für das neue Schuljahr zu sein, brauchen Kinder ausreichend Schlaf - Erstklässler rund elf Stunden. Doch das Einschlafen fällt vielen Schülern schwer: Fast jedes zehnte Grundschulkind schläft oft schlecht. Das ergab eine Forsa-Umfrage unter Eltern im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).

Gerade nach den Ferien muss sich der Körper wieder auf das frühe Aufstehen einstellen. "Kinder, die andauernd zu wenig schlafen, stehen morgens müde auf, sind weniger leistungsfähig und können sich schlechter konzentrieren. Die Schulanfänger sollten daher rechtzeitig ins Bett gehen – spätestens zwischen 19.30 und 20 Uhr", so Präventionsexpertin Alexandra Schätzle. Unausgeschlafene Kinder können auf Dauer auch Kopfschmerzen oder andere Beschwerden bekommen.

Für einen gesunden Schlaf ist eine abendliche Routine von Abendessen, Umziehen, Waschen, Zähneputzen und einem festen Einschlafritual ideal. "Das kann zum Beispiel das gemeinsame Lesen einer Gute-Nacht-Geschichte sein, ein Hörspiel oder ein Gespräch darüber, was das Kind den Tag über erlebt hat", rät die Expertin. Das Ritual gibt Kindern Sicherheit und hilft ihnen, abends zur Ruhe zu kommen. Im Schlaf verarbeiten Kinder alles, was ihnen tagsüber begegnet ist, deshalb ist es sinnvoll, belastende Dinge vorher zu klären.

Kinder, die sich tagsüber viel bewegen und austoben, kommen abends eher zur Ruhe, schlafen besser ein und durch. Vor dem Zubettgehen sollten koffeinhaltige Getränke und schwere Mahlzeiten gemieden werden. Außerdem sollten die Kleinen abends auch nicht fernsehen.

Wer dennoch schlecht zu Ruhe kommt, kann auf Entspannungsmethoden wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung zu-rückgreifen.

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