Sommerzeit-Umstellung: Tipps gegen den „Mini-Jetlag“

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Die Sonne scheint, die Tage werden länger und die Temperaturen steigen: Der Frühling ist endlich da! Mit der neuen Jahreszeit werden auch die Uhren

Die Sonne scheint, die Tage werden länger und die Temperaturen steigen: Der Frühling ist endlich da! Mit der neuen Jahreszeit werden auch die Uhren wieder um eine Stunde vorgestellt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag springen am 27. März die Uhren um 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr um.Der kleine Dreh an der Uhr kann den Bio-Rhythmus durcheinander bringen und führt häufig zu einer Art "Mini-Jetlag". Die Techniker Krankenkasse in Hessen empfiehlt deshalb, sich frühzeitig auf die Zeitumstellung vorzubereiten.

Bereits ein paar Tage vorher sollten Betroffene etwas früher ins Bett gehen und auch die Mahlzeiten früher als gewohnt einnehmen. Umfangreiche Abendessen müssen dabei allerdings vermieden werden. Wer normalerweise einen Mittagsschlaf macht, sollte nach der Zeitumstellung etwa eine Woche lang darauf verzichten, um nachts besser schlafen zu können.

Bis sich die innere Uhr und der Tagesablauf wieder aufeinander eingestellt haben, können individuell stark ausgeprägte Symptome auftreten. Dazu gehören Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, depressive Verstimmungen und Appetitlosigkeit. Vor allem ältere Menschen und Kinder sind davon betroffen, da sich ihr Organismus schwerer an Zeitumstellungen anpasst. Der Grund für Probleme ist die innere Uhr: Die Sonne beeinflusst durch den Wechsel von Hell und Dunkel im Tagesverlauf die Ausschüttung des "Schlafhormons" Melatonin. Deshalb sind viele Menschen nach der Zeitumstellung noch nicht müde, obwohl die Uhr bereits die gewohnte Schlafenszeit anzeigt. Die Anpassung an den neuen Tag-Nacht-Rhythmus kann individuell unterschiedlich lange dauern und schwankt meist zwischen zwei und sieben Tagen.

Bei schweren Problemen durch die Sommerzeit-Umstellung sollte dennoch auf die Einnahme von Schlafmitteln verzichtet werden. Stattdessen helfen beruhigende Tees, ein warmes Bad oder Entspannungstechniken wie die progressive Muskelentspannung nach Jacobson und autogenes Training.

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