Sozialwahlen ab 12. April

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Waldeck-Frankenberg. In Hessen ist das ehrenamtliche Engagement der Bürger so groß wie in keinem anderen Bundesland. Zwei von fünf Menschen in Hess

Waldeck-Frankenberg. In Hessen ist das ehrenamtliche Engagement der Bürger so groß wie in keinem anderen Bundesland. Zwei von fünf Menschen in Hessen (42 Prozent) setzen sich nach einer bevölkerungsrepräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse unentgeltlich für andere ein. Im Bundesdurchschnitt sind es lediglich 31 Prozent der Bürger. Und fast alle Menschen in Hessen (95 Prozent) finden ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft elementar wichtig.

Die meisten Bürger in Hessen engagieren sich in Sportvereinen, in der Kirche, in der freiwilligen Feuerwehr oder in Hilfswerken wie dem Deutschen Roten Kreuz sowie in der Jugendarbeit. Vielversprechend für die Zukunft ist: Jeder Fünfte (21 Prozent) hat sein Ehrenamt erst innerhalb der letzten vier Jahre aufgenommen. Und fast jeder Dritte (31 Prozent) gibt an, sich künftig noch stärker unentgeltlich engagieren zu wollen. 93 Prozent der Menschen in Hessen sind der Meinung, dass sich noch mehr Menschen ehrenamtlich engagieren sollten.

Auch im Gesundheitswesen spielt ehrenamtliches Engagement eine wichtige Rolle. 96 Prozent der Menschen in Hessen ist es sehr wichtig, dass im Gesundheitssystem auch die Stimmen der Versicherten Gehör finden, damit das System funktionsfähig bleibt. Bei den gesetzlichen Krankenkassen kontrollieren die ehrenamtlichen Verwaltungsräte die Arbeit der hauptamtlichen Unternehmensspitzen. Die Verwaltungsräte treffen alle Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung und beschließen alle zusätzlichen Leistungen, die über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus gehen.

Bei der Sozialwahl können die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen selbst bestimmen, wer ihre Interessen im Verwaltungsrat vertritt. Insgesamt sind 480.000 Menschen in Hessen – über 48 Millionen Menschen in Deutschland – dazu aufgerufen, bei der diesjährigen Wahl die Vertreter ihres Vertrauens in die Verwaltungsräte von fünf Ersatzkassen und der Deutschen Rentenversicherung Bund zu wählen.

Die Sozialwahl ist eine reine Briefwahl. Ab 12. April erhalten die Wahlberechtigten ihre Wahlunterlagen per Post. Dann gilt: einfach aufmachen, ankreuzen, abschicken – für die Wähler portofrei.

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