Steinerkrankungen nehmen als Volksleiden stetig zu

Bad Wildungen. Moderne Steintherapie Steinerkrankungen nehmen als Volksleiden stetig zu. Zehn Prozent der Bevölkerung werden bis zum 70. Lebensjahr m

Bad Wildungen. Moderne Steintherapie Steinerkrankungen nehmen als Volksleiden stetig zu. Zehn Prozent der Bevölkerung werden bis zum 70. Lebensjahr mindestens einen Stein entwickeln. Harnsteine können neben Schmerzen, sogenannte Koliken, auch Nierenfunktionsstörungen und schwerste Infekte verursachen.

Die meisten Steine können durch die Stoßwellenbehandlung (ESWL) von außen weitgehend zertrümmert werden. Auch ruhende Steine ohne Beschwerden sollten ab 7 mm Größe wegen zu erwartender Schwierigkeiten behandelt werden. Große, ungünstig gelegene oder sehr harte Steine können in Narkose durch feine Instrumente wie eine Harnleiterspiegelung (Ureterorensoskopie) oder Nierenspiegelung (Perkutane Nephrolitholapaxie) erfolgreich mit Laserfaser und Ultraschallsonde entfernt werden.

Nur sehr selten ist eine Schnittoperation notwendig. Die Analyse der entfernten Steine sowie der Blut- und Harnzusammensetzung geben Hinweise, wie die Neubildung vermieden werden kann (Metaphylaxe). Empfehlungen zur Ernährung tragen dazu bei. Die  ermeidung einer Steinneubildung ist nach erfolgreicher Entfernung das oberste Ziel, an dem der Patient aktiv mitarbeiten kann.

Am 6. Mai gibt Chefarzt der Urologie in der Stadtklinik, Dr. Thomas Fröhlich, im Konferenzraum der  Stadtklinik Bad Wildungen, 1. OG, um 18 Uhr, dazu weitere Informationen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.