Steuerfreie Aktiengewinne nur noch dieses Jahr möglich

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Hessen. Viele Aktienbesitzer haben 2008 nach der Lehman-Pleite hohe  Kursverluste erlitten. Was damals schmerzhaft war, kann sich heute für manchen

Hessen. Viele Aktienbesitzer haben 2008 nach der Lehman-Pleite hohe  Kursverluste erlitten. Was damals schmerzhaft war, kann sich heute für manchen durchaus zum Positiven wenden. Wer seine Aktien, Aktienfonds oder Zertifikate damals verkauft hat und dieses auch in der Steuererklärung angab, kann die damaligen Verluste nun mit aktuellen Kursgewinnen verrechnen. Die werden dann steuerfrei eingenommen.

Diese Art der Verrechnung ist nur noch mit der Steuererklärung von 2013 möglich. Daher sollten im laufenden Jahr möglichst hohe Gewinne realisiert werden. Beim derzeitigen Stand des DAX ist daher über einen raschen Verkauf von Wertpapieren nachzudenken und dieses umzusetzen. Die Verrechnung von Altverlusten ist prinzipiell nur mit anderen Spekulationsgeschäften möglich, aber nicht mit deren Zinsen.

Ebenfalls prüfenswert ist, ob 2012 Aktiengewinne angefallen sind, für die Abgeltungssteuer abgezogen wurde. Sie könnten dann in der Steuererklärung für 2012 den Altverlusten gegenübergestellt werden.

Über 2013 hinaus besteht die Möglichkeit, Gewinne aus Immobilienverkäufen, Antiquitäten und Edelmetallen mit Altverlusten zu verrechnen.

Um den effektivsten Weg für den Umgang mit Altverlusten zu finden, ist es ratsam, einen Steuerexperten hinzuzuziehen. Diese sind u.a. zu finden auf der Internetseite der Steuerberaterkammer Hessen unter www.stbk-hessen.de.

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