Ben Stiller in "Greenberg" - Ein Berlinale-2010-Wettbewerbsfilm im Winterzeitkino

Fulda. Beinahe widerwillig komische Anti-Helden-Komödie über das Leben und das Sein. Selbstfindung ist nicht einfach – schon gar nicht für Greenb

Fulda.Beinahe widerwillig komische Anti-Helden-Komödie über das Leben und das Sein. Selbstfindung ist nicht einfach – schon gar nicht für Greenberg (gut wie immer: Ben Stiller), der beschließt zur Abwechslung einmal nichts zu tun, wirklich nichts. Da bietet es sich an, das Haus des erfolgreichen Bruders in Los Angeles zu hüten. Natürlich zuzüglich der Zugehfrau, die dafür sorgt, dass Haus und Greenberg nicht verlottern.

Für die Balance des Films ist Florence stark gespielt von Greta Gerwig, unerlässlich. Mit ihrem warmherzigen, hellen Gemüt bewahrt sie beim Zuschauer den Glauben, dass es niemals regnet in Südkalifornien. Und vielleicht ist es auch gut für ihren Gegenpart, der stoisch auf Kollisionskurs mit der Welt und sich selbst ist. Nach der Premiere von "Greenberg" während der Berlinale erzählte Ben Stiller, er sei ein ganz schlechter Witzeerzähler, weil er sich Witze nicht merken könne. Wer den Film gesehen hat, glaubt ihm aufs Wort.

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