Studien- und Semestergebühren dürfen abgezogen werden

+

Waldeck-Frankenberg. Wer Kindergeld für ein studierendes Kind erhält, musste bislang darauf achten, dass die Einkünfte des Kindes nicht über dem G

Waldeck-Frankenberg. Wer Kindergeld für ein studierendes Kind erhält, musste bislang darauf achten, dass die Einkünfte des Kindes nicht über dem Grenzbetrag von 8.004 Euro pro Jahr lagen. Wie der Bundesfinanzhof (BFH) jetzt entschied (Az.: III R 38/08), dürfen Studien- und Semestergebühren von den Bezügen abgezogen werden.

Begründet wurde das Urteil mit dem Hinweis auf den Mehraufwand, der durch die zwingend zu entrichtenden Studiengebühren entsteht. Ein Vater hatte für seinen Sohn, dessen Einkünfte über dem Grenzbetrag lagen, Kindergeld beantragt. Die Finanzkasse hatte dies mit dem Verweis auf die Höhe der Nebeneinkünfte abgelehnt und dabei die Semesterkosten nicht als abzugsfähig deklariert. Der Vater klagte gegen diese Handhabung und bekam Recht vor dem BFH, so die Steuerberaterkammer Hessen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.