Treppen bergen Unfallrisiken

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Treppen im Haus zählen zu den Orten mit den häufigsten Unfällen. Riskant sind insbesondere die erste und letzte Treppenstufe, denn sie verfehlt man

Treppen im Haus zählen zu den Orten mit den häufigsten Unfällen. Riskant sind insbesondere die erste und letzte Treppenstufe, denn sie verfehlt man leicht. Weitere Risiken bergen glatte, ausgetretene Stufen, fehlende oder nicht ausreichende Beleuchtung sowie Hindernisse auf dem Treppenabsatz. Darauf weist die Aktion "Das sichere Haus" (DSH) hin. Die DSH gibt Hinweise, wie eine Treppe ohne großen Aufwand sicherer wird:

Rutschhemmende Beläge entschärfen glatte Stufen. Auf Steinstufen sind Gummistreifen geeignet, auf glatten Holzstufen Teppichmatten, die so verlegt sein müssen, dass sie keine Falten schlagen.Sinnvoll sind nachtleuchtende Sicherheitsstreifen zumindest für die erste und letzte Stufe. Sie sorgen dafür, dass Anfang und Ende der Treppe nicht zu verfehlen sind. Die Streifen "laden" am Tag das Tageslicht und geben es nachts wieder ab. Es gibt sie auch als kombinierte Anti-Rutsch-Streifen.

 Ein Lichtschalter sollte am Beginn und am Ende der Treppe so installiert sein, dass er bequem zu erreichen ist. Ideal ist ein Schalter, kombiniert mit einer Steckdose für ein Nachtlicht.Treppen sind keine Abstellflächen für Blumenvasen, Nippes oder Sachen, die beim nächsten Mal mit nach oben genommen werden sollen. Diese Kleinigkeiten sind Stolperfallen.

Übersicht behalten: Wer nach oben oder unten geht, sollte sich nur so viel aufladen, dass er noch sieht, wo er hintritt. Volle Wäschekörbe zum Beispiel, auf die noch die dicken Winterjacken für den nächsten Flohmarkt gestapelt werden, nehmen die Sicht und begünstigen einen Sturz.

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