Tschernobyl-schon vergessen?

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Bad Arolsen. Das Reaktorunglück von Tschernobyl ist jetzt 25 Jahre her, jedoch durch die neueste japanische Katastrophe in den Hintergrund getreten.

Bad Arolsen. Das Reaktorunglück von Tschernobyl ist jetzt 25 Jahre her, jedoch durch die neueste japanische Katastrophe in den Hintergrund getreten. Die Folgen des russischen Atomunfalls dauern aber für Millionen  Menschen in Weißrussland und der Ukraine mit schlimmsten Folgen weiterhin an. Über ihre Erfahrungen vor Ort berichtet auf Einladung des Volksbildungsrings die gerade aus dem Katastrophengebiet zurückgekehrte Ingrid Rathgeber am Dienstag, 15. November, um 19 Uhr im großen Saal der Seniorenresidenz ars vivendi. Der Lichtbildervortrag steht unter dem Titel "Tschernobyl – unbewältigt und schon vergessen?" Die Referentin ist Vorsitzende des überregional arbeitenden Vereins "Hilfe für Kinder in Not nach Tschernobyl e.V." Sie berichtet über die immer noch dringend notwendigen Hilfsmaßnahmen für die in verstrahltem Gebiet lebenden Menschen, wie eine Kinderkrebsklinik in Minsk, Heime für verwaiste Kinder, Tagesbetreuung für als Folge der Verstrahlung behindert Geborener und Erholungsangebote für belastete Kinder, die in Deutschland Kuraufenthalte oder medizinische Versorgung finden. Aber auch Lkw-Transporte mit Hilfsgütern werden organisiert.Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit, die Arbeit des Vereins mit Geld- oder Sachspenden zu unterstützen.

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