„Die überwältigend schöne Landschaft hat uns manchmal wirklich die Sprache verschlagen“

 Am Mittwoch, den 19. Januar halten Tanja und Manuel Wolf im Kino des NationalparkZentrums einen Vortrag über den Sarek Nationalpark.Vöhl-Herzhause

 

Am Mittwoch, den 19. Januar halten Tanja und Manuel Wolf im Kino des NationalparkZentrums einen Vortrag über den Sarek Nationalpark.

Vöhl-Herzhausen.Oft bezeichnet als "letzte Wildnis Europas" gilt der "Sarek Nationalpark" in Nordschweden bei Wanderern als besondere Herausforderung. Er ist Teil des UNESCO-Welterbes "Laponia" und seit 1909 Nationalpark. Dort liegen Berge von 2.000 Metern Höhe. Der Nationalpark verfügt nicht über markierte Wege oder Unterkünfte und ist das regenreichste Gebiet Schwedens. Mehrtägige Wanderungen können also durchaus zur Strapaze werden. Besonders bekannt ist das "Rapaädno", eines der faszinierendsen Flussdeltas Europas.

16 Tage lang waren Tanja und Manuel Wolf im Sarek unterwegs. Seit ihrem Kindesalter sind die beiden gebürtigen Altenlotheimer gern im heutigen Gebiet des Nationalparks Kellerwald-Edersee unterwegs. Sie haben schon sich früh für die unberührte Natur fasziniert und schließlich Skandinavien als bevorzugtes Reiseziel für sich entdeckt. Die Weitläufigkeit der teils unberührten Landschaft zog sie vor allem in Nordskandinavien, in Lappland, in ihren Bann. Diese Weitläufigkeit war es auch, die sie reizte, dort Mehrtagstouren zu unternehmen.

Wie für viele andere Lapplandwanderer auch, übt der Sarek Nationalpark aufgrund seiner Wildheit und den beeindruckenden Deltalandschaften eine besondere Faszination aus. Nach einigen "Eingewöhnungstouren" in anderen Gebieten durchwanderten sie im Spätsommer 2010 einen der ältesten Nationalparks Europas. "Die überwältigend schöne Landschaft hat uns manchmal wirklich die Sprache verschlagen", berichtet Tanja Wolf. Die Entbehrungen einer solchen Tour sind dabei natürlich ein besonderes Erlebnis. "Da lernt man die alltäglichen Dinge wieder richtig schätzen.", sagt Manuel Wolf.

In ihrem musikalisch unterlegten reich bebilderten Vortrag zeigen die beiden Eindrücke dieser Tour.

Das NationalparkZentrum Kellerwald lädt alle Interessierten am Mittwoch, den 19. Januar um 19:30 Uhr in das NationalparkZentrum Kellerwald ein. Der Vortrag ist kostenfrei.

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