Vorsicht vor Bussardattacken

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Waldeck-Frankenberg.  Beim Joggen im Wald ist derzeit Vorsicht geboten. Gelegentlich sehen sich Mäusebussarde in der Pflicht, ihre Jungen vor potenz

Waldeck-Frankenberg.  Beim Joggen im Wald ist derzeit Vorsicht geboten. Gelegentlich sehen sich Mäusebussarde in der Pflicht, ihre Jungen vor potenziellen Gefahren zu verteidigen. "Dabei kann es passieren, dass sich die gestressten Bussardeltern auf den vermeintlichen Feind stürzen und ihn mit Schnäbeln und Krallen attackieren", erläutert Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des Nabu Hessen."So ein vermeintlicher Feind kann ein harmloser Jogger sein, der nichtsahnend zu nahe am Bussardhorst vorbeiläuft", warnt Eppler. Um sich zu schützen, sollte man Ruhe bewahren, den Kopf möglichst gut abschirmen und sich langsam entfernen. Auf keinen Fall dürfe nach dem Vogel geschlagen werden. "Es ist die Geschwindigkeit, die den Bussard veranlasst, im Jogger eine Bedrohung für seine Jungen zu sehen", erklärt der Biologe.Bussarde attackieren stets die höchste Stelle am Körper. "Man kann versuchen, den Bussard vom Kopf abzulenken, indem man einen Stock oder zumindest die Arme hochhält", rät der Vogelexperte. Gegen Ende Juli sei das angriffslustige Verhalten der Greifvögel wieder vorbei. "Die Gefahr eines Angriffs besteht nur während der Aufzucht und ist von Paar zu Paar unterschiedlich. Sobald die Jungen selbständig sind, kehrt bei den Eltern wieder Ruhe ein", so Eppler weiter.

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