Vorsicht, vor diesen Jobangeboten!

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Region.  Mit Vorsicht zu genießen sind die vor allem im Internet immer wieder kursierenden Jobangebote als "Paket-Agenten", "Versandm

Region.  Mit Vorsicht zu genießen sind die vor allem im Internet immer wieder kursierenden Jobangebote als "Paket-Agenten", "Versandmitarbeitern", "Testkäufern" oder Ähnliche. In letzter Zeit wurden sogar Arbeitssuchende gezielt per E-Mail angeworben.

Hierbei sollen Warensendungen, welche der "Paket-Agent" an seine eigene Wohnanschrift gesandt bekommt, umgepackt und an einen anderen Empfänger weiter versandt werden.

Tatsächlich beinhalten die Pakete Waren wie Bekleidung oder technische Geräte, welche mittels rechtswidrig erlangten Kreditkartendaten über verschiedene Online-Versandhändler bestellt wurden. Der "Paket-Agent" dient lediglich dazu, die Spur zu den Haupttätern zu verschleiern und die Ware ins Ausland zu versenden.

Straftat statt Arbeitsverhältnis

Dem "Paket-Agenten" werden ein seriös wirkender Arbeitsvertrag und eine attraktive Bezahlung angeboten. Die Haupttäter verlangen oft auch Sozialversicherungsnummer, Krankenkasse, Kontoverbindung und die Kopie des Personalausweises. Mit diesen Daten können diese dann sogar die Lieferadresse gegenüber dem Versandhandel legitimieren. Nicht wenige der "Paket-Agenten" geben bei der Agentur für Arbeit an, wieder in einem Beschäftigungsverhältnis zu stehen. Das Arbeitslosengeld bleibt aus, der Lohn für den "Paket-Agenten" allerdings auch.

Obendrein muss dieser noch mit einem Strafverfahren wegen Geldwäsche, Betrugs und Beihilfe zu den durch die Haupttäter begangenen Straftaten rechnen.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, ein Jobangebot als Paket-Agent anzunehmen.

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