Vorsicht bei Milch und Grapefruitsaft!

Von HEINZ-DIETER HELFER Antibiotika und Milchprodukte sind ein klassischer Fall. Das Kalzium aus der Milch geht mit den Arzneistoffen eine Verbi

Von HEINZ-DIETER HELFER

Antibiotika und Milchprodukte sind ein klassischer Fall. Das Kalzium aus der Milch geht mit den Arzneistoffen eine Verbindungen ein, sodass diese unwirksam werden. Deshalb sollten Milch, Kse, Quark und Joghurt mindestens zwei Stunden vor oder nach der Einnahme von Antibiotika verzehrt werden. Auch Fluoride, z.B. als Tabletten fr die Zhne, und so genannte Bisphosphonate, die gegen Osteoporose wirken, sollten nicht mit Milch genommen werden. Apotheker empfehlen, Tabletten generell nur mit Leitungswasser zu schlucken. Denn auch Mineralwsser enthalten oft viel Kalzium.

Vorsicht auch bei Grapefruitsaft

Ein weiteres Beispiel ist der Grapefruitsaft. Er kann die Wirkung mancher Arzneimittel bis zu 70 Prozent erhhen. Bestandteile des Safts hemmen dabei ein Leberenzym in der Darmwand, das die Medikamente im Krper abbaut. Betroffen sind z.B.: Kopfschmerzmittel, Schlafmittel, Antiallergika, blutdrucksenkende Mittel und Medikamente, die die Blutfettwerte senken. Schwerwiegende Folgen knnen zum Beispiel Herzrhythmusstrungen oder auch Kreislaufprobleme sein.Bier, Wein oder Schnaps, dmpfen das zentrale Nervensystem und verstrken die Wirkung von Arzneimitteln, die auf die Psyche wirken. Dazu zhlen Schlaf- und Beruhigungsmittel, stimmungsaufhellende Mittel, Medikamente gegen Angstzustnde aber auch Diabetes-Medikamente, die den Blutzuckerspiegel senken sollen.

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