Waffenrecht

Waldeck-Frankenberg. Landrat Helmut Eichenlaub weist nochmals auf die ab 1. Oktober geltende nderung im Waffenrecht hin. Bei ehemals scharfen Ku

Waldeck-Frankenberg. Landrat Helmut Eichenlaub weist nochmals auf die ab 1. Oktober geltende nderung im Waffenrecht hin. Bei ehemals scharfen Kurz- oder Langwaffen, die in eine Druckluftwaffe umgebaut und hierzu mit einer Lurftdruckenergiepatrone (LEP) ausgerstet wurden, gelten neue Vorschriften. Die Besitzer derartiger Waffen haben laut Eichenlaub erhhte Auflagen zu beachten.Bislang konnten die Waffen im Kaliber 4mm M20 ohne strengeres Anerkennungsverfahren durch die Waffenbehrde erworben werden, sofern die Energieleistung unter 7,5 Joule lag. Knftig werden die umgebauten Druckluft-Waffen waffenrechtlich wie die ursprnglichen scharfen Schusswaffen behandelt. Als Grund gab der Landrat an, dass solche Waffen oft illegal wieder zu scharfen Schusswaffen zurckgebaut wurden. Die LEP-Waffen seien deshalb ab dem 1. Oktober erlaubnispflichtig. Die Besitzer mssten neben der persnlichen Zuverlssigkeit und der Sachkunde nun auch ein Bedrfnis gegenber der Waffenbehrde nachweisen. Ein Erlass fordere, waffenrechtlich erteilte Erlaubnisse fr die umgebauten ehemaligen scharfen Kurz- oder Langwaffen zu widerrufen, sofern kein anerkennungsfhiges Bedrfnis nachgewiesen werde.Der Landrat weiter: Nach wie vor knnen Waffen im Kaliber 4mm M 20 mit dem Zeichen F-im-Fnfeck ohne Bedrfnisprfung nach entsprechender Erlaubnis durch die Waffenbehrde erworben werden. Bei diesen Waffen handele es sich um sogenannte geborene Waffen, sie seien nicht aus scharfen Waffen hergestellt worden. Weitere Ausknfte erteilt die Waffenbehrde des Landkreises unter Tel. 05631/ 954264 oder 954260 sowie 06451/743711 zu.

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