25-jähriges Dienstjubiläum: Feierstunde für Pfarrer Theo Günther

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Mit Urkunde, Pilgerstab und Buchgutschein startet Pfarrer Theo Günther in die Zukunft. Rechts: Dekan Dr. Jürgen Sauer.

Ordiniert wurde er vor 25 Jahren in Leusel – nun feierte Pfarrer Theo Günther vor kurzem sein 25-jähriges Dienstjubiläum in Alsfeld in der Dreifaltigkeitskirche.

Seit einem Jahr ist er in der Evangelischen Kirchengemeinde Alsfeld tätig, mit einer langen Zwischenstation in Wallenrod. Auf ein engagiertes, ausgefülltes und überaus lebendiges Vierteljahrhundert dieses pfarramtlichen Wirkens blickte im Rahmen eines Gottesdienstes Dekan Dr. Jürgen Sauer in einer sehr persönlichen Ansprache zurück. Der Start in Leusel sei nicht leicht gewesen, so der Dekan, da der junge Pfarrer Günther nach dem unglücklichen Weggang des Vorgängers eine schwierige Situation zu bewältigen hatte. „Doch nicht der Geist der Furcht hat diese Zeit bestimmt“, so Dr. Sauer mit Blick auf das Bibelwort auf der Jubiläumsurkunde, „sondern ein kraftvoller, besonnener Geist, der dir immer wieder abzuspüren ist.“ Man kenne Pfarrer Günther im Kollegenkreis als entspannt im besten Sinn, als innerlich gefestigt und in den Reaktionen besonnen. In die Leuseler Zeit, resümierte der Redner weiter, fielen turbulente Wochen, Monate und Jahre in einem zunächst renovierungsbedürftigen Pfarrhaus, einem vorübergehenden Umzug ins „Mehleck“ zusammen mit Frau und vier Kindern. Sauer erinnerte hier an herausgehobene Veranstaltungen und lobte das besondere Engagement des Pfarrers unter anderem in der Krankenhausseelsorge. Bei allen Begegnungen, glücklichen Augenblicken und in Zeiten voller Bangen hätte den Pfarrer stets der Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit geleitet, den er auch auf Exerzitien, unter anderem beim Pilgern gefunden habe, führte Dr. Sauer aus. Als passioniertem Pilger überreichte der Dekan dem Jubilar einen symbolischen Pilgerstab – als Vorgeschmack auf den echten Stab, der eigens für Pfarrer Günther angefertigt wird. Vor der Überreichung der Urkunde dankte Dr. Sauer dem Theologen als Dekan und als Freund und würdigte auch das Zutun der Ehefrau und der ganzen Familie, die viel Verständnis für den Beruf aufgebracht hätten.

Wertschätzende Worte gab es auch von Pfarrer Peter Remy, Günthers Kollege in der Evangelischen Kirchengemeinde Alsfeld. Darüber hinaus waren die Kinder der Kindertagesstätte Rodenberg als Überraschungsgäste zu dem Gottesdienst erschienen, um ihrem Pfarrer zwei Lieder zu singen und ihm einen Korb voller Geschenke zum Fahrradfahren zu überbringen. Des Weiteren hatten zahlreiche Freunde und Weggefährten auch aus den ehemaligen Kirchengemeinden Günthers den Weg nach Alsfeld gefunden, um ihm zu gratulieren und bei einem gemeinsamen Imbiss sicherlich noch einmal auf Stationen aus 25 Jahren eines Pfarrerlebens zurückzublicken.

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